Kerns: Von der Biomilch bis zum Schafstyling

Grosse und kleine Fasnächtler kamen am Güdismontag in Scharen auf den «verrückten Bauernhof» von Ehrenguugger Trix I. Sogar gestylte Schafe waren dabei.

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Bauer ledig sucht Melchtal. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

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Auch Walter Reinhart, der Big Boss der Kernser Fasnachtsgesellschaft, war gestern «total glücklich», dass das von Trix I. proklamierte Motto voll eingeschlagen hat. Seit 18 Jahren steht er nun an der Spitze der Kernser Fasnächtler, «und zwei Jahre will ich noch Präsident bleiben», sagte er gestern mitten im bunten Getümmel. «Daran kann auch der Rücktritt des Papstes gar nichts ändern», so Reinhart weiter, «denn wir Kernser haben Rom nie alles nachgemacht, und damit sind wir bisher gut gefahren», schmunzelte er.

14 Familien- und Kindergruppen sowie 6 Guuggenmusigen erfreuten gestern Nachmittag die zahlreichen Umzugszuschauer. «Das sind insgesamt rund 350 Personen», bilanzierte Reinhart, «die ihre Sujets während Monaten in unzähligen Stunden vorbereitet haben.»

Bild: Robert Hess / Neue OZ
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So führten nicht weniger als 12 Erwachsene und 15 Kinder den Zuschauern «Schafstyling» vor, und sie holten sich mit 344 Punkten auch gleich den ersten Rang. Nur mit vier Punkten weniger landete «Biomilch» auf dem Ehrenplatz, und die Bronzene eroberte sich mit 337 Punkten die «Bänzä-Party». Keine Frage, dass nach dem schönen Umzug noch einige Stunden richtige Dorffasnachtsstimmung herrschte.

Robert Hess