Kernser Raumnot verlangt Investitionen

Feuerwehr, Schule und Sport brauchen mehr Platz. Von einem «Wunschkonzert» will der Gemeinderat aber nichts wissen.

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Schulhausareal und Feuerwehrdepot in Kerns. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Schulhausareal und Feuerwehrdepot in Kerns. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Mit den Raumbedürfnissen der Feuerwehr, des Schulsports, des Kindergartens, der Musikschule und der Dorfschule habe sich der Kernser Gemeinderat in den letzten Monaten intensiv befasst, schreibt er im Gemeindeblatt «Kerns informiert» vom Februar. Die finanziellen Möglichkeiten seien allerdings beschränkt und hätten zur Folge, dass überall zwischen Notwendigem, Machbarem und Wünschenswertem unterschieden werden müsse.

Der Gemeinde geht es finanziell recht gut. Zum Ende des Jahres 2010 wies Kerns die geringste Pro-Kopf-Schuld aller Obwaldner Kommunen aus. Unter diesem Gesichtspunkt mag die Investitionspolitik der Gemeinde auf den ersten Blick als zu zögerlich erscheinen. Gemeindepräsident André Windlin ist anderer Meinung: Für ihn und den Gemeinderat stehen als Planungsinstrumente die gemeindeeigenen Vorgaben und die Kennzahlen des Obwaldner Finanzhaushalt-Gesetzes im Vordergrund.

«Wir müssen nebst den bereits erwähnten Aufgaben auch die übrigen Infrastrukturen und Werke der Gemeinde konsequent erneuern. Es ist also vor allem das Machbare und nicht das Wünschbare massgebend», bekräftigt Gemeindepräsident André Windlin auf Anfrage.
 
Primus Camenzind

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