KERNS/MELCHSEE-FRUTT: Ohne Strassenausbau keine Gondelbahn

Die geplante Gondelbahn auf die Melchsee-Frutt bringt mehr Verkehr. Der Kanton Obwalden verlangt deshalb den Ausbau der Zufahrtsstrasse.

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Auch dieses Teilstück der Strasse zwischen Stöckalp und Melchtal müsste ausgebaut werden. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Auch dieses Teilstück der Strasse zwischen Stöckalp und Melchtal müsste ausgebaut werden. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Auf der Strasse, die ab dem Dorf Melchtal über eine Länge von 3,5 Kilometern bis zur Talstation Stöckalp führt, ist das Kreuzen von zwei Postautos oder Reisecars unmöglich. Sogar ein Bus und ein Privatauto kommen nur mit Mühe aneinander vorbei. Die Korporation Kerns als Besitzerin dieser Strasse ist sich bewusst, dass eine neue, leistungsfähigere Gondelbahn und die Förderung des öffentlichen Verkehrs als Zubringer zur Talstation die Verbreiterung der Melchtalerstrasse nötig macht. Dass der für die Bewilligung des Bahnprojektes zuständige Kanton den Erschliessungsnachweis und die Funktionalität der Zufahrtsstrasse unmittelbar und zeitlich mit der Baubewilligung verknüpft, wusste sie jedoch bis Mittwochabend nicht.

Gemeindepräsident als Bote
Der Entscheid des Bau- und Raumentwicklungsdepartementes sorgte deshalb für Überraschung am Gewerbe-Apéro. Gemeindepräsident Arnold Wagner teilte ihn der Korporation und der Bevölkerung mit.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.