KLEINMOTOREN: Wirtschaftskrise: Maxon führt Kurzarbeit ein

400 Mitarbeiter am Stammsitz Sachseln müssen ab März Kurzarbeit leisten. Auch die Standorte in Deutschland und Ungarn sind betroffen.

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Ein Mitarbeiter von Maxon Motor in Sachseln im vergangenen August. (Bild Manuel Jans/Neue LZ)

Ein Mitarbeiter von Maxon Motor in Sachseln im vergangenen August. (Bild Manuel Jans/Neue LZ)

Die Folgen der Wirtschaftskrise spürt jetzt auch Maxon Motor in Sachseln immer deutlicher. Im März muss der Obwaldner Hersteller von Präzisionsantrieben für rund 400 Mitarbeitende in der Fertigung Kurzarbeit einführen. In der deutschen Niederlassung sind rund 150 Mitarbeitende, am Standort in Ungarn 140 Personen von der Massnahme betroffen. Allein am Hauptsitz in Sachseln arbeiten über 1000 Menschen für Maxon, in der gesamten Gruppe sind es rund 1750.

Um 20 bis 30 Prozent wird das Arbeitspensum der betroffenen Mitarbeiter in Sachseln reduziert, so Lederer. Allerdings soll auch künftig an fünf Tagen in der Woche produziert werden. Dadurch sei eine optimale Betreuung der Kunden weiterhin sichergestellt. «Wir handhaben die Regelung nicht starr, sondern versuchen kreativ zu bleiben», so Armin Lederer, Sprecher der Geschäftsleitung.

Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.