Kloster holt Schützenhilfe aus Frankreich

Die Zahl der Nonnen im Kloster St. Niklausen sinkt stetig. Jetzt soll eine charismatische Bewegung aus Frankreich dem Kloster die Zukunft sichern.

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Im Kloster St. Niklausen sinkt die Zahl der Nonnen stetig. (Symbolbild/Neue OZ)

Im Kloster St. Niklausen sinkt die Zahl der Nonnen stetig. (Symbolbild/Neue OZ)

Die Gemeinschaft der Dominikanerinnen von Bethanien in St. Niklausen umfasst heute noch 17 Schwestern. Als das Haus Bethanien 1972 gebaut wurde, lebten anschliessend 50 Schwestern darin. Die Gemeinschaft wird also immer kleiner. Nun soll eine zweite klösterliche Gemeinschaft ins Haus einziehen. Wie Schwester Anna Benedicta Glauser informiert, handelt es sich um die französische Gemeinschaft von Chemin Neuf. Ihr Gründer und heutiger Leiter ist der Jesuitenpater Laurent Fabre. Chemin Neuf (neuer Weg) gilt als charismatische Bewegung, welche das Werk des Heiligen Geistes hervorhebt. Gemäss kathpedia.com entstand Chemin Neuf 1973 und ist eine katholische Kommunität mit ökumenischer Berufung, in der Christen verschiedener Konfessionen leben.

Schwestern sind am Anschlag

Das Haus Bethanien ist nicht nur ein spiritueller Ort, sondern beherbergt auch Gäste, die Seminare besuchen oder einfach nur Ruhe finden wollen. Weil die Dominikanerinnen immer weniger werden, sind die Schwestern auch immer mehr gefordert. «Wir sind überaltert, wir sind an unseren Grenzen angelangt», findet Schwester Anna Benedicta deutliche Worte.

Geri Wyss

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