Komitee schickt Karl Vogler ins Rennen

Paukenschlag rund um die Nationalratswahl im Kanton Obwalden: Nach dem Rückzug von CVP-Politiker Jürg Berlinger schickt ein überparteiliches Komitee Karl Vogler (CSP) ins Rennen gegen SVP-Nationalrat Christoph von Rotz.

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Karl Vogler wird in Kerns als Nationalratskandidaten vorgestellt. (Bild: Markus von Rotz/Neue OZ)

Karl Vogler wird in Kerns als Nationalratskandidaten vorgestellt. (Bild: Markus von Rotz/Neue OZ)

Karl Vogler soll in den Nationalrat: Dies ist das Ziel eines überparteilichen Komitee, dem FDP, SP und CSP angehören. Das Komitee hat ihren Kandidaten am Mittwochmorgen in Kerns vorgestellt.

Ziel des Komitees ist es, dass bei den Wahlen «wieder eine Vertretung des Zentrums in den Nationalrat gewählt wird». Karl Vogler ist 55 Jahre alt, wohnt in Bürglen (Lungern) und ist selbständiger Rechtsanwalt und Notar. Der ehemalige CSP-Kantonsrat ist seit über 25 Jahren auf allen Ebenen der kommunalen und kantonalen Politik, aber auch in kirchlichen und kulturellen Organisationen engagiert.

Nach dem Rückzug von Jürg Berlinger (CVP) wird es zum Zweikampf mit Christoph von Rotz (SVP) kommen. An der Wahlkampfstrategie der SVP Obwalden werde sich aufgrund der neuen Kandidatur kaum etwas ändern, sagte Parteipräsident Albert Sigrist auf Anfrage der Neuen Obwaldner Zeitung. «Wir nehmen es, wie es kommt», so Sigrist zum Parteiengezänk im Hintergrund. Die SVP Obwalden werde aber «alles geben», damit Christoph von Rotz den Sitz im Nationalrat behalte

pd/rem/ve

Was die Parteipräsidenten zur Kandidatur sagen und mit welchen Themen Karl Vogler in den Wahlkampf ziehen will, lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.