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Hundehalter findet in Sachseln enthauptetes Reh

Einen gruseligen Fund machte vergangenen Mittwoch ein Hundehalter im Gemeindegebiet von Sachseln. Die Polizei hat Anzeige gegen Unbekannt eingeleitet.
Philipp Unterschütz
In Sachseln hat ein Hundehalter ein enthauptetes Reh gefunden. (Symbolbild: Dominik Wunderli (Unterägeri, 5. Oktober 2011))

In Sachseln hat ein Hundehalter ein enthauptetes Reh gefunden. (Symbolbild: Dominik Wunderli (Unterägeri, 5. Oktober 2011))

Der Hundehalter fand nahe des Wassersammlers des Edisriederbachs im Gemeindegebiet einen Rehbock, der enthauptet worden war. Der Kopf des Tieres fehlte. Der Hundehalter meldete den Fund der Kantonspolizei – und am Sonntag unserer Zeitung. Die Polizei schickte den Wildhüter vor Ort. «Dieser stellte fest, dass das Reh schon einige Tage tot war. Es war abgemagert und ist ziemlich sicher an einer Krankheit gestorben», sagt der kantonale Jagdverwalter Cyrill Kesseli auf Anfrage. Dass man zu dieser Jahreszeit totes Wild finde, sei nicht aussergewöhnlich. «Wir vermuten, dass jemand das tote Tier enthauptet hat, weil er die Hörnchen wollte», so Kesseli weiter. Gemacht worden sei das aber nicht sehr professionell.

Keine Wilderei, aber trotzdem Straftat

Auch wenn es sich nicht um Wilderei handelt, musste die Polizei ein Verfahren gegen unbekannt einleiten. Gemäss Jagdgesetz gehört Fallwild dem Kanton. In aller Regel kann der Finder die Trophäe haben. Allerdings nur, sofern er den Fund ordnungsgemäss beim Kanton meldet. «Das wurde hier unterlassen», sagt Marco Niederberger, Chef der Obwaldner Verkehrs- und Sicherheitspolizei. «Wir haben deshalb von Amtes wegen Anzeige gegen unbekannt erstatten wegen Nichtmeldung und auch aufgrund des Tierschutzgesetzes, wonach auch eine Verletzung der Tierwürde vorliegen könnte.» Für die kantonale Wildhut ist der Fall vorerst erledigt. «Für uns ist wichtig, dass uns Funde gemeldet werden. Wenn Finder die Trophäen wollen, geben wir in der Regel unsere Einwilligung», so Cyrill Kesseli.

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