KORPORATION ALPNACH: Auf Kuhalpen soll es neu Strom geben

Die Korporation Alpnach hat grosse Pläne für ihre Alpen am Pilatus: Elektrifizierung, zentrale Milchverarbeitung und eine neue Strasse.

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«Was wir planen, müsste über kurz oder lang ohnehin realisiert werden.» Marcel Jöri,Korporationspräsident. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

«Was wir planen, müsste über kurz oder lang ohnehin realisiert werden.» Marcel Jöri,Korporationspräsident. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

150'000 Franken hat die Versammlung der Korporation für ein Projekt regionale Entwicklung Pilatusalpen kürzlich bewilligt. Die darin skizzierten Vorhaben sind Teil eines ganzen Investitionspakets, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BWL) umgesetzt werden soll. Es hat auch bereits seine finanzielle Beteiligung an den Projektkosten zugesichert, wie Korporationspräsident Marcel Jöri an der Versammlung bekannt geben konnte.

Auslöser des ganzen Programms ist der Plan, die gut ein Dutzend Kuhalpen mit Strom zu versorgen. Hintergrund ist unter anderem das Lebensmittelgesetz, das beispielsweise eine ausreichende Kühlung der Milch vorschreibt. «Dafür haben wir zum Teil zu wenig oder nicht genug kaltes Wasser», sagte Jöri. Die Korporation hat nun ein Jahr Zeit, um dem BLW einen Businessplan einzureichen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.