Korporation Alpnach beendet Jubiläumsjahr

Die Korporation Alpnach feierte 2018 ihr 650-jähriges Bestehen. Korporationspräsident Walter Hug zieht ein positives Fazit zu den Jubiläumsfeierlichkeiten, die sich über das ganze Jahr erstreckten.

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Zur Jubiläumsfeier der Korporation Alpnach gehörte auch ein Festumzug. (Bild: Markus von Rotz (10. Juni 2018))

Zur Jubiläumsfeier der Korporation Alpnach gehörte auch ein Festumzug. (Bild: Markus von Rotz (10. Juni 2018))

Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten des Jubiläumsjahres beendete die Korporation Alpnach ihre Feierlichkeiten zum 650-Jahr-Jubiläum unter dem Slogan «Korporation – mee als äi Generation». Rund 60 Gäste wohnten dem Abschlussanlass am 28. Dezember im Pfarreizentrum bei. Nach dem Empfang mit Glühwein und Lebkuchen wurde das Jubiläumsjahr mit Foto- und Filmpräsentationen zu den Anlässen des Jubiläumsjahres nochmals in Erinnerung gerufen.

Danja Spichtig moderierte den Anlass und interviewte am Schluss Korporationspräsident Walter Hug. Dieser dankte in seinem Schlusswort allen, die sich fürs Gelingen des Jubiläums engagiert hatten. «Unsere Zielsetzung, die Korporation in der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Generationen zu verbinden, wurde mehr als erfüllt», bilanzierte er.

Neben den offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten vom 7. bis 10. Juni 2018 stand eine ganze Palette weiterer Anlässe auf dem Programm. Im Januar beispielsweise startete das Jubiläumsprogramm mit einer Schneeschuhtour für Korporationsbürger auf die Meienalp. Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung einer Grillstelle auf der Alp Fräkmünt, die auch nach dem Jubiläum an den runden Geburtstag der Korporation erinnert. Die Schule Alpnach führte im Frühling eine Projektwoche zu Themen rund um die Korporation durch. «Das Bild mit 650 Schulkindern nach einer Wanderung auf der Chretzenalp wurde für viele zu einem unvergesslichen Erlebnis», so der Korporationspräsident.

Fürs Jubiläum hatte die Korporationsversammlung 250'000 Franken bewilligt. Am 7. Juni 2018 waren es 650 Jahre her, seit die Alpnacher Kilchgenossen der Gräfin Margaretha von Strassberg alle Steuern, Gülten und Rechte abkauften, die diese in Alpnach gehabt hatte. (pd)