Korporation räumt gewisse Defizite ein

Die Sportbahnen Melchee-Frutt verlieren Knall auf Fall ihren Geschäftsführer. Liegt es an veralteten Strukturen?

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Die Gondeln der Melchsee-Frutt-Bahn. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Die Gondeln der Melchsee-Frutt-Bahn. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Feierlich haben die Sportbahnen Melchsee-Frutt vor knapp vier Wochen die neue Gondelbahn eröffnet. Umso mehr überraschte die Meldung vom vergangenen Wochenende: Geschäftsführer Xander Seiler hat auf Ende April gekündigt und gibt die Leitung des Tagesgeschäfts sofort ab. Über die Gründe erfuhr man wenig bis nichts.

Im Gespräch mit unserer Zeitung nimmt Niklaus Ettlin, Präsident der Korporation Kerns, Stellung zum plötzlichen Abgang Seilers. Man wolle die Differenzen nicht in der Öffentlichkeit ausdiskutieren. Er räumt aber ein, dass die Strukturen der Korporation etwas schwerfällig sind. «Gerade mit innovativen Leuten, die rasch vorwärtsmachen wollen, gibt es dann Reibungspunkte.» Eine Möglichkeit wäre es, aus den Sportbahnen eine AG zu machen. Allerdings hätte dies auch Nachteile, so Ettlin.

Adrian Venetz

Das Interview lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.