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Korporation Sachseln bringt neue Allmendverordnung an die Urne

Die Korporation Sachseln will Neuerungen im Allmendwesen einführen. Über diese wird am 23. September abgestimmt.
Blick auf einen der rund 350 Allmendteile. (Bild: PD)

Blick auf einen der rund 350 Allmendteile. (Bild: PD)

Vor kurzem liessen sich rund 150 Korporationsbürger an einer Orientierungsversammlung über die vorgeschlagenen Anpassungen ins Bild setzen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das heutige Nutzniesser-System stammt aus alten Zeiten, als die Korporationsbürger noch Selbstversorger waren. In der Allmendverordnung von 1855 wurde das Allmendland aufgeteilt, damit jeder seinen «Pflanzblätz» bewirtschaften konnte. Diese Art ist heute nicht mehr gefragt. Das Allmendland wird darum praktisch ausschliesslich von Landwirten bewirtschaftet. Wurden die rund 350 Allmendteile bisher sogenannten Nutzniessern gegen ein kleines Entgelt zur Weiterverpachtung an Landwirte überlassen, so sollen nun alle Teile innert spätestens sechs Jahren an die Korporation zurückgehen, damit sie das Land ohne Zwischenpacht direkt an Bauern zur Nutzung abgeben kann. Damit soll laut Mitteilung auch der Umweltschutzgedanke gefördert werden, indem durch Tauschen der Allmendteile unsinnige Transporte über grössere Fahrstrecken laufend reduziert werden.

Der Korporationsrat sei überzeugt, dass die neuen Regelungen allen Korporationsbürgern und Landwirten nur Vorteile bringen werden. Letztere werden das Allmendland, das sie bisher bewirtschaftet haben, «weiterhin vollumfänglich zur Bewirtschaftung behalten und künftig der Korporation einen fairen Nutzungszins bezahlen.» (red)

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