KRANKENKASSEN: Mehr Geld für Prämienverbilligungen

In Obwalden stehen für die individuelle Prämienverbilligung der obligatorischen Krankenversicherung 19,65 Millionen Franken zur Verfügung. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Kantonsrat hat am Donnerstag auch einstimmig den Selbstbehalt für die Bezüger festgelegt.

Merken
Drucken
Teilen

Aufgrund der zur Verfügung stehenden Summe und Modellrechnungen müssen Bezüger von Prämienverbilligung bis zu einem anrechenbaren Einkommen von 35'000 Franken einen Selbstbehalt von 11,5 Prozent zahlen. Danach steigt er für jede weitere 100 Franken um 0,01 Prozent. Damit ist der Selbstbehalt gleich hoch wie 2012.

Im Jahr 2013 erhalten nach Schätzung der Regierung 35,4 Prozent der Bevölkerung Obwaldens Prämienverbilligungsbeiträge. 2012 waren es gemäss Hochrechnung 35,9 Prozent. 2011 bezogen 33,8 Prozent der Obwaldner Bevölkerung Prämienverbilligung.

Obwalden hat nach den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Nidwalden die dritttiefsten Krankenkassenprämien der Schweiz. (sda)