KRANKENKASSENPRÄMIEN: Komitee kämpft gegen Beitragskürzung

In Obwalden sollen mittlere und untere Einkommen bei den Krankenkassenprämien vermehrt entlastet werden. Man setzt auf eine Initiative.

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Chirurgen bei einem Eingriff. (Bild EQ)

Chirurgen bei einem Eingriff. (Bild EQ)

Ende Mai soll im Kanton Obwalden eine Initiative «Faire Obwaldner Krankenkassenprämien-Verbilligung» eingereicht werden. Im kommenden April will ein Komitee die Unterschriftensammlung starten.

Die am Donnerstag vorgestellte, aber noch nicht ausformulierte Initiative verlangt eine Änderung von Artikel 2 des Einführungsgesetzes zum Krankenversicherungsgesetz. Mit der Gesetzesänderung sollen junge Familien mit Kindern, Einzelpersonen mit tiefem Einkommen sowie Rentner bei den Krankenkassenprämien vermehrt entlastet werden.

Hintergrund ist laut dem 15-köpfigen Initiativkomitee die Tatsache, dass der Regierungsrat die Beiträge an die Individuelle Prämienverbilligung seit Ende 2007 trotz stark steigenden Prämien ab 2008 real um Millionen von Franken kürze. Die Initiative will diese «massiven Kürzungen» verhindern.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.