KRIMINALITÄTSSTATISTIK: Weniger Gewaltstraftaten im Kanton Obwalden

Die Kriminalitätsentwicklung im Kanton Obwalden kann als stabil bezeichnet werden. Dies geht aus dem Jahresbericht der Kantonspolizei Obwalden hervor.

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Auch Vandalismus wird im Jahresbericht der Obwaldner Kantonspolizei erfasst.(Symbolbild Oliver Mattmann/Neue OZ)

Auch Vandalismus wird im Jahresbericht der Obwaldner Kantonspolizei erfasst.(Symbolbild Oliver Mattmann/Neue OZ)

Die Anzahl Straftaten in den einzelnen Bereichen hat sich kaum verändert, schreibt die Kantonspolizei Obwalden in der Kriminalitätsstatistik 2008. Insgesamt wurden 1219 Straftaten verübt (Vorjahr: 1194) – allerdings sind bei den 1219 Fällen neu auch 150 Fahrrad- und Velodiebstähle mitgezählt.

Abgenommen haben sogenannte Gewaltstraftaten von 108 auf 94 Fälle. Gleichzeitig habe sich die Aufklärungsquote 91 Prozent erhöht (Vorjahr: 82 Prozent). Im Jahr 2008 verzeichnete die Kantonspolizei Obwalden kein Tötungsdelikt und keinen Drogentoten. Tendenziell sei aber festzustellen, dass vermehrt gefährliche Gegenstände eingesetzt werden.

Einbruch, Diebstahl, Nötigung: rückläufige Zahlen
Einbruch- und Diebstahl-Delikte sind laut Jahresbericht leicht rückläufig, von 342 Fällen im Jahr 2007 auf 328 Fälle. Delikte betreffend Nötigung und Hausfriedensbrüche gingen relativ stark zurück. Bei kleinen Fallzahlen wie im Kanton Obwalden seien solche Schwankungen normal und wenig aussagekräftig, schreibt die Kantonspolizei.

Auch Straftaten gegen die sexuelle Integrität sind zurück gegangen, im Gegensatz dazu ist die Zahl der Delikte im Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt etwa gleich geblieben.

ana