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KRIMINALSTATISTIK 2013: Rückgang der Straftaten im Kanton Obwalden

Im vergangenen Jahr bearbeitete die Kantonspolizei Obwalden 1373 Straftaten. Das entspricht rund 38 Straftaten auf 1000 Einwohner. Dabei konnten fast die Hälfte (45 Prozent) der Straftaten geklärt werden.
Im Kanton Obwalden wurden im Vorjahr gegenüber 2012 deutlich weniger Einbruchdiebstähle gemeldet. (Symbolbild Keystone)

Im Kanton Obwalden wurden im Vorjahr gegenüber 2012 deutlich weniger Einbruchdiebstähle gemeldet. (Symbolbild Keystone)

Über das ganze Jahr 2013 gesehen ist eine Abnahme der bearbeiteten Straftaten zu verzeichnen. Mit 1373 Straftaten (2012: 1752 bearbeitete Straftaten) bewegen sich die Zahlen wieder im Bereich der Jahre 2009 bis 2011.

Bezogen auf die Einwohnerdichte liegen die Vergleichszahlen deutlich unter demjenigen der gesamten Schweiz und auch der Zentralschweiz, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Obwalden. Sehr erfreulich ist die überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote von 45 Prozent. Straftaten geklärt werden. Gesamtschweizerisch liegt die Aufklärungsquote bei 29 Prozent.

Der Kanton Obwalden könne nach wie vor als sicherer Kanton bezeichnet werden. Mit 38 Straftaten pro 1000 Einwohner liegt der Kanton Obwalden deutlich unter dem Schweizerischen Durchschnitt von 71 Straftaten und auch unter dem Durchschnitt der Zentralschweizer Kantone (53).

Weniger Vermögensdelikte

Gegenüber dem Jahr 2012 ist eine grosse Abnahme der bearbeiteten Straftaten von 22 Prozent oder 379 Straftaten zu verzeichnen. Diese Abnahme ist insbesondere auf die gesunkene Anzahl der angezeigten Vermögensdelikte zurückzuführen. Im Jahr 2013 ist die Anzahl der Straftaten gegen das Vermögen um 22 Prozent von 1085 auf 851 gesunken.

Eine markante Minderung von 523 auf 341 ist bei den gemeldeten Diebstählen zu verzeichnen. Diese Delikte machen aber immer noch gut 40 Prozent der Vermögensdelikte aus. Die Aufklärungsquote liegt hier mit 27 Prozent im Bereich des Vorjahres, was erneut um einiges über dem schweizerischen Durchschnitt liegt (16 Prozent).

Trotz der erfreulichen Abnahme der gemeldeten Diebstähle und dabei insbesondere der Rückgang der Einbruchdiebstähle um 56 Prozent von 125 auf 55, gilt es weiterhin die Bevölkerung mit gezielter Prävention, Beratung und polizeilichen Kontrollen in diesem Bereich zu sensibilisieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

Hohe Aufklärungsquote bei Gewaltstraftaten

Die schweren Gewaltstraftaten bewegen sich im Bereich des Vorjahres. Bei den minderschweren Gewaltdelikten sind Abnahmen vor allem bei einfachen Körperverletzungen und Drohungen zu verzeichnen. Den insgesamt 97 Straftaten (angewandt und angedroht) stehen sehr hohe Aufklärungsquoten von rund 94 Prozent gegenüber.

Die Anzahl der gemeldeten Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt ist erneut markant um 35 Prozent von 43 auf 58 angestiegen. Gut die Hälfte der Delikte betreffen auch im Jahr 2013 Tätlichkeiten und Drohungen.

Die Anzahl der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz ist mit 83 De-likten praktisch gleich hoch wie im Jahr 2012. Bei den ausgewiesenen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz handelt es sich hauptsächlich um Besitz und Konsum von Cannabisprodukten.

pd/zim

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