KULTURLASTENAUSGLEICH: Ein neuer Anlauf für die Kulturbeiträge

Der Kanton Obwalden soll beim Kulturlas­tenausgleich nicht länger abseits stehen. Nach dem Nein des Volkes zur Vereinbarung wird eine neue Lösung vorbereitet.

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Ballettaufführung mit Kindern im Luzerner Theater. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ballettaufführung mit Kindern im Luzerner Theater. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der neue Obwaldner Bildungs- und Kulturdirektor Franz Enderli will «seinen» Kanton beim Kulturlastenausgleich zu Gunsten der Städte Luzern und Zürich nicht länger abseitsstehen lassen. Voraussichtlich im Frühling soll dem Kantonsrat eine neue Vorlage unterbreitet werden. Ein zweiter Anlauf, der Vereinbarung über den Kulturlastenausgleich beizutreten, komme aber nicht in Frage. Die neue Vorlage sieht aus heutiger Sicht einen jährlich wiederkehrenden freiwilligen Beitrag von 410'000 Franken vor.

Das Stimmvolk hatte am 8. Februar den Beitritt zur Vereinbarung über den Kulturlastenausgleich abgelehnt. Mit dem Beitritt der Kantone Uri und Zug steht der Inkraftsetzung dieser Vereinbarung am 1. Januar 2010 aber nichts mehr im Weg.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.