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Landi: Kanton Obwalden reagiert auf Kritik

Die Planer schreiben der Gewerbezone Feld in Sarnen viel Potenzial zu. Ob die Landi – welche die Umzonung ermöglichte – da mithalten kann, wird sich zeigen.
Die Parzelle Feld in Sarnen soll zur Gewerbezone werden. Unter anderem soll die Landi hierhin zügeln, da sie mehr Platz braucht. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Die Parzelle Feld in Sarnen soll zur Gewerbezone werden. Unter anderem soll die Landi hierhin zügeln, da sie mehr Platz braucht. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Seit sechs Jahren möchte die Landi Genossenschaft Obwalden aus dem Sarner Dorfkern wegziehen. Dies wegen Platzmangel an der Kernserstrasse 1. Mit dem Übersiedeln in das eigens dafür umgezonte «Feld» will es aber nicht recht klappen. Es fehle bei der Gemeinde und dem Kanton an einer «Vorwärtsstrategie», beanstandete Landi-Verwaltungsratspräsident Albert Amgarten in der Neuen Obwaldner Zeitung. Die Landi werde zudem von den Behörden nicht ernst genommen.

Faktor Zentrumsnähe

Die Landi werde «sehr wohl ernst genommen», bekräftigt nun Harald Woermann, Raumplaner des Amtes für Raumentwicklung und Verkehr Obwalden. «Wir nehmen die ganze Gewerbezone Feld sehr ernst und haben deshalb der vorzeitigen Umzonung zugestimmt. Es handelt sich dabei um eine zentrumsorientierte Zone mit hohem Entwicklungspotenzial», so Woermann weiter. Im Dorf Sarnen sei es gar «die letzte Möglichkeit, Verkaufsflächen zu generieren», ergänzt Ivo Näpflin, Projektleiter Planung der Gemeinde Sarnen. Auf der rund 20'000 Quadratmeter grossen Fläche unweit der Esso-Tankstelle wird ein Mix zwischen Gewerbe, Dienstleistungs- und Verkaufsnutzung angestrebt.

Komplexes Gesamtgefüge

Der gesamte Perimeter «Feld» umfasst vier Baufelder. Das grösste Stück entfällt dabei mit mehr als 8000 Quadratmetern Fläche auf das Landi-Projekt. «Im Vergleich zu den übrigen Feldern hat das Landi-Projekt die geringste Ausnutzung», erklärt Harald Woermann. Ivo Näpflin konkretisiert: «Die Landi kann im Feld nicht einfach ihr Standard-Produkt hinstellen, wie man es von anderswo kennt.»

Christoph Riebli

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