Lawinenschutz am Pilatus muss saniert werden

Der vergangene Winter hat den Lawinen-verbauungen Matthorn am Pilatus stark zugesetzt. Jetzt ist schnelle Nachbesserung nötig.

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Blick auf die Lawinenverbauungen auf der Flanke des Matthorns über Alpnach. (Bild: pd)

Blick auf die Lawinenverbauungen auf der Flanke des Matthorns über Alpnach. (Bild: pd)

Just zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September fiel auf dem Pilatus Schnee. Und just in diesen Tagen meldet die Gemeinde Alpnach, dass die Verbauungen gegen Lawinen an diesem Berg «diverse Schäden» aufweisen. Grund dafür sind «die erheblichen Schneemengen» des vergangenen Winters.

Die Gemeinde hat die Überprüfung und den Unterhalt der Lawinenverbauungen mit einem Vertrag an die Korporation delegiert. Deren Mitarbeiter führen kleinere Reparaturen selber aus, doch das aktuelle Schadenausmass ist laut dem zuständigen Gemeinderat Remo Küchler grösser als üblich.

Im Spätfrühling haben Korporations-Mitarbeiter am Matthorn auf Alpnacher Seite des Bergs auf einer Höhe von 2000 Metern Schäden an den Verbauungen und an den Aufforstungen entdeckt. Die Analyse der Schäden ergab, dass mit Kosten von 290 000 Franken zu rechnen ist, wie Küchler auf Anfrage präzisiert.

Markus von Rotz

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