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Leben mit kleinem Fussabdruck

Projekt cri.Nur wem ein Besuch beim Hausherrn vergönnt ist, kann ihn und sein Projekt ansatzweise verstehen: 30 Quadratmeter gross ist sein Reich. Auf dem Dach sammelt David L. Regenwasser, speichert es in einem 2000-Liter-Tank und ist dadurch autark. An den Wasserkreislauf gekoppelt ist gar eine Wiederaufbereitungsanlage mit sechs Filtereinheiten zur Wasserrückgewinnung (so etwa für das Duschwasser). «Mit sieben, acht Liter Wasser kann ich so eine ganze Weile duschen», erklärt der Waadtländer stolz. Nebst einem Boiler für Warmwasser gibt es auch einen Wärmetauscher. So muss weniger geheizt werden. In seiner Küche kocht er mit einem Post-Combustion-Ofen (Abscheidung von CO2 aus dem Rauchgas). Dies führt zu einer deutlichen Senkung der CO2-Emissionen. Mit Kork hat er den gesamten Innenraum isoliert. Ein Infrarotfilter im grossen Dachfenster im Schlafgemach sorgt auch im Hochsommer für eine angenehme Innentemperatur.

Möglichst selbstversorgend

Für die Raumeinteilung hat sich der Tüftler mit einer Vorliebe für Physik – an Bord hat er auch jede Menge Material für Experimente – bei Le Corbusier inspirieren lassen. Schliesslich findet David alles in seinem Anhänger, was er zum Leben braucht: Bett, Trocken-WC, Büro ... «Mein Ziel ist es, so wenig Energie und Ressourcen zu brauchen wie möglich.» Seine Idealvorstellung ist die einer selbstversorgenden Einheit. Noch ist er etwa auf Fremdstrom angewiesen, trotz Sonnenkollektoren auf dem Dach.

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