LEHRSTELLENMARKT: 99 Prozent der Schüler wissen wie weiter

Fast alle Ob- und Nidwaldner Schüler haben eine Lösung nach der Schule gefunden – ein schweizerischer Rekordwert.

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60 Prozent aller Jugendlichen in den Kantonen Ob- und Nidwalden starten ihre berufliche Zukunft mit einer Lehre. (Bild pd)

60 Prozent aller Jugendlichen in den Kantonen Ob- und Nidwalden starten ihre berufliche Zukunft mit einer Lehre. (Bild pd)

Bis jetzt haben im Kanton Nidwalden zwei junge Leute keine Anschlusslösung nach der Schule gefunden, in Obwalden sind es sechs Schüler. Dies ist ein schweizerischer Rekordwert, wie die neuste Statistik des Bildungs- und Kultudepartements Obwalden zeigt

6 von 10 Jugendlichen treten im Sommer eine Lehre an. Das sind leicht weniger als im Vorjahr. In Nidwalden besucht ein Viertel der Volksschulabsolventen eine weiterführende Schule, in Obwalden ein Fünftel. In beiden Kantonen absolvieren 15% der Schulabgänger ein Zwischenjahr.

Nicht mehr als fünf Bewerbungen
26 Prozent der Obwaldner und 29 Prozent der Nidwaldner machen die berufliche Grundbildung in einem anderen Kanton. Drei Viertel beurteilen die Lehrstellensuche als einfach. Es zeigt sich, dass kaum mehr als fünf Bewerbungen notwendig seien, falls die Empfehlungen der Berufsberatungen umgesetzt würden.

Wesentlichen Anteil an der positiven Bilanz haben die Lehrbetriebe in den Kantonen Obwalden und Nidwalden. Sie würden konsequent in den Nachwuchs investieren und streichen keine Lehrstellen aufgrund von kurzfristigen Rentabilitätsüberlegungen, heisst es weiter.

pd/rem