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Lungerer Know-how steckt in Zermatter Seilbahn

Beim Bau der neuen, topmodernen Seilbahn am Kleinen Matterhorn oberhalb von Zermatt haben drei Firmen aus Obwalden mitgewirkt.
Alex Piazza/apimedia
Imposantes Bauwerk mit doppelter Lungerer Beteiligung: Die höchst gelegene Bergbahnstation Europas am Kleinen Matterhorn. (Bild: PD)

Imposantes Bauwerk mit doppelter Lungerer Beteiligung: Die höchst gelegene Bergbahnstation Europas am Kleinen Matterhorn. (Bild: PD)

Der Bau der neuen Seilbahn auf das Kleine Matterhorn ist ein Projekt der Superlative. Pro Stunde befördert sie 2000 Gäste – in gerade mal neun Minuten – von der Talstation «Trockener Steg» zum «Glacier Paradise», der höchstgelegenen Bergbahnstation Europas auf 3883 Metern über Meer. Am vergangenen Samstag wurde der «Matterhorn Glacier Ride» feierlich eingeweiht. In das 52-Millionen-Projekt der Zermatt Bergbahnen AG, das eine bessere Skigebietsverbindung zwischen der Schweiz und Italien zum Ziel hatte, waren auch drei Firmen aus Lungern involviert.

Spezielle Verbindungs­technik in der Bergstation

Die neue Holzbau AG lieferte das Primärtragwerk aus Holz für die Tal- und Bergstation. Da die Bauteile wegen Zufahrt, Transportseilbahn und Gewicht nicht länger als 13,5 Meter sein durften, kam die firmeneigene GSA-Technologie zum Einsatz, bei der Stahl-Gewindestangen mit einem speziellen Harz in Brettschichtholz eingeklebt werden. «Diese innovative Verbindungstechnik gehört bezüglich Leistungsfähigkeit, Ästhetik und Montagefreundlichkeit weltweit zu den führenden», sagt Sascha Abplanalp, Leiter Technik der neuen Holzbau AG.

Die Fassaden an der Nord- und Ostseite der Talstation sind ein Produkt der HP Gasser AG. Das Spezielle: Für die Fassaden wurden 500 Quadratmeter einer transparenten Spezialfolie verwendet, die auf Aluminium-Profile gespannt war. Daneben erarbeitete man zusammen mit einem einheimischen Architekturbüro eine innovative Stabilisationslösung: Je ein Drahtseil auf der Innen- und Aussenseite hält die dazwischenliegende Folie selbst bei starken Wind- und Sogkräften an ihrem Platz. «Ich denke, wir haben hier eine qualitativ hochwertige Konstruktion entwickelt, die sich auch noch sehen lassen kann», sagt Inhaber Hanspeter Gasser mit Stolz.

Für die vorgängige Felsräumung und den Bau von Steinschlagschutzwerken auf dem Klein Matterhorn zeichnete die Gasser Felstechnik AG verantwortlich. Anschliessend galt es, 10000 Kubikmeter Felsmaterial abzutragen, um ein Plateau für die neue Bergstation zu schaffen. Ebenso musste das entstehende Gebäude tief im Felsen verankert werden. Gemäss CEO Matthias von Ah «ein überaus attraktives, aber auch anspruchsvolles Unterfangen, das durch Temperaturen von bis zu -30 Grad und Windgeschwindigkeiten von über 120 Kilometern pro Stunde zusätzlich erschwert wurde».

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