Lungerer Samariter
Freiwillige rücken in 100 Prozent der Fälle aus – und jetzt erhält der Verein eine grosszügige Spende

Mit dem Betrag konnte der Verein nun Kurs- und Einsatzmaterial bestellen. Dies ist notwendig, um Ausbildungen weiterhin zu gewährleisten.

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Samariter von links nach rechts: Sandra Schallberger, Präsidentin, Barbara Gasser, Sereina Halter, Margrit Schallberger, Rolf Langenbacher von Härz fir Obwaldä, Gabi Eberhart, Tobias Gasser, Anna Gasser, Irma Gasser, Rosmarie Hodel.

Samariter von links nach rechts: Sandra Schallberger, Präsidentin, Barbara Gasser, Sereina Halter, Margrit Schallberger, Rolf Langenbacher von Härz fir Obwaldä, Gabi Eberhart, Tobias Gasser, Anna Gasser, Irma Gasser, Rosmarie Hodel.

Bild: PD

Der Samariterverein Lungern hat die Zusage erhalten, Kursmaterial im Wet von 15'000 Franken zu bestellen. Die Spendenübergabe hat laut einer Mitteilung des Vereins im Rahmen einer Monatsübung im Oktober stattgefunden. Die aktiven Samariter übergaben die gesponserten Einsatz- und Ausbildungsmaterialien dem Präsidenten des Vereins Härz fir Obwaldä, Rolf Langenbacher. Dieser fühlte sich überaus geehrt für die grosse finanzielle Unterstützung, welche er entgegennehmen durfte. Er freue sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Lungern.

Wie bei den meisten Samaritervereinen wird es auch in Lungern immer schwieriger, Kaderpersonen zu rekrutieren. Es fehlt vor allem an Freiwilligen in der Aus- und Weiterbildung. Hier hilft der Verein Härz fir Obwaldä dem Samariterverein Lungern, mittels Fach-Instruktoren mit medizinischem Berufshintergrund und diversen Kursmaterialien, tatkräftig aus. Nur so können die gestellten Anforderungen des IVR (Interverband für Rettungsmedizin) eingehalten werden.

Die Ersthelfergruppe hat sich bewährt

Der Samariterverein Lungern pflegt eine langjährige Freundschaft mit dem Verein Härz fir Obwaldä. Als im Jahre 2007 die Frage auftauchte, ob eine Anschaffung eines AED Sinn mache, erklärte der Präsident Rolf Langenbacher vom Härz fir Obwaldä die Gründe, warum es gerade in Lungern Sinn mache, nicht nur einen AED anzuschaffen, sondern auch eine Ersthelfergruppe, sogenannte Responder Plus, auszubilden.

Seit zwölf Jahren gibt es diese freiwillige Gruppe nun. Gemäss Angaben des Vereins rücken noch heute bei 100 Prozent der Alarme freiwillige Helferinnen und Helfer aus – und zwar in Spitzenzeiten zwischen drei und fünf Minuten.

Der Samariterverein Lungern hat sich in diesem Jahr in der Mehrjahresplanung die Strategie «Samariter der Zukunft» auf die Fahne geschrieben. Das bedeutet, dass der Verein die Zusammenarbeit mit anderen Samaritervereinen des Sarneraatals sowie der Rettungsorganisationen des SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) stärken und vertiefen will. (zgc)

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