Lungerersee
Fischer müssen künftig über ein Sachkundenachweis verfügen

Wer im Lungerersee fischen will, muss künftig über den national anerkannten Sachkundenachweis (SaNa) verfügen. Die Obwaldner Regierung erlässt zudem weitere Anpassungen.

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Wer künftig am Lungerersee fischen will, muss über ein Sachkundenachweis verfügen.

Wer künftig am Lungerersee fischen will, muss über ein Sachkundenachweis verfügen.

Bild: Romano Cuonz (Lungern, 18. Oktober 2014)

Wer ab dem nächsten Jahr ein Patent fürs Fischen im Lungerersee lösen will, muss den schweizweit gültigen Sachkundenachweis (SaNa) vorweisen. Dies und einige weitere Anpassungen sind Inhalt eines Nachtrags zu den Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im Lungerersee, welche der Regierungsrat erlassen hat. Wie es in einer Mitteilung von Seiten des Kantons Obwalden heisst, dürfen Personen ohne SaNa nur noch mit der neu eingeführten Gästekarte in Begleitung und unter Aufsicht einer sachkundigen Patentinhaberin bzw. eines sachkundigen Patentinhabers fischen. Ferner wird auch die Möglichkeit der Fischerei in Gruppen geschaffen, welche von einer Person mit SaNa geführt wird und deren Verantwortung und Kontrolle untersteht.

Weitere Bestimmungen erlassen

Neben der Einführung der SaNa-Pflicht werden weitere Bestimmungen über die Fischerei im Lungerersee angepasst. Gemäss Mitteilung kann künftig eine Person für den gleichen Tag nur noch ein Patent erwerben, ein Nachlösen von Tagespatenten wird nicht mehr möglich sein. Damit werde erreicht, dass pro Person und Tag höchstens fünf Forellen gefangen werden dürfen. Weiter werde zum Landen von angehakten Fischen die Verwendung eines Feumers vorgeschrieben und schliesslich müssten künftig alle gefangenen Fische sofort in die Statistik eingetragen werden. (inf)

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