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LUNGERN: «Adväntsmärt»: Schöner Treffpunkt für die Einheimischen

Wahrscheinlich hat kein grosser Reiseveranstalter den «Adväntsmärt» im Programm. Das kümmert die Lungerer wenig – sie geniessen den Tag umso mehr.
Bei kaltem Wetter waren die heissen Marroni am Stand von Karl Burch (rechts) gefragt. (Bild: Robert Hess (Lungern, 26. November 2017))

Bei kaltem Wetter waren die heissen Marroni am Stand von Karl Burch (rechts) gefragt. (Bild: Robert Hess (Lungern, 26. November 2017))

Schnee in Sichtweite, Sonnenschein und eine gut erträgliche Kälte bildeten die Kulisse für den Adväntsmärt Lungrä vom Sonntag. Gross und Klein, Alt und Jung macht sich auf den Weg, um die friedliche Stimmung, die Angebote der Marktstände oder der einheimischen Geschäfte zu sehen und zu nutzen. Ist das Lungerer Seenachtsfest vom 31. Juli längst zu einem Grossanlass für die ganze Region geworden, sind die Einheimischen – durchmischt mit Heimweh-Lungerern – am Adväntsmärt noch weitgehend unter sich. Und das macht den Charme des Anlasses entlang der Brünigstrasse aus.

Risotto, Glühwein, Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, Käsespätzli sowie natürlich Bratkäse und Cheli waren nur einige der kulinarischen Angebote. Als Geschenk oder zum Eigengebrauch wurden Speisen wie Alpkäse oder geräucherter Fisch angeboten. Und wer konnte an der fröhlichen Schar der Lungerer Sechstklässler vorbeigehen, ohne sich mindestens mit Weihnachtsgiozli einzudecken? Auf der ande­ren Strassenseite lockte wie seit vielen Jahren Marronibrater Karl Burch zum Geniessen an.

Basteln und musikalische Unterhaltung

Anziehungspunkte bildeten auch die Stände mit schönen, oft selber hergestellten Sachen, wie Holzsternen, Spielen, Mützen, Socken, Kerzen, Weihnachtskarten und vielem mehr. Für viele Kinder war die Bastelwerkstatt in der Schreinerei Gasser Leo Söhne AG ein kleines Paradies aus Holz und Leim. Dort stellt auch seit Jahren der ehemalige Mitarbeiter Otti Gasser seine während des Jahres hergestellten wunderschönen Ställe, Krippen, Vogelhäuschen und andere Holzprodukte aus. «In diesen Tagen habe ich meinen 172. Stall verkauft», berichtete der 84-jährige Schreiner stolz.

Zu kurz kommt am Adväntsmärt Lungrä auch die Unterhaltung nicht. Dafür sorgten etwa der Kinderchor, die Kindertrachtengruppe Lungern sowie Solisten und Gruppen auf verschiedenen Instrumenten.

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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