Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LUNGERN: Bahnbetreiber zieht erstes Fazit

Die Lungern-Turren-Bahn kommt gut an bei den Gästen. Nur vom Wetter hätten die Betreiber bislang mehr erwartet.
Martin Uebelhart
Der Bahnbetreiber hat viele positive Reaktionen zur Talstation mit der Empfangshalle und zu den Kabinen erhalten. (Archivbild Nadia Schärli)

Der Bahnbetreiber hat viele positive Reaktionen zur Talstation mit der Empfangshalle und zu den Kabinen erhalten. (Archivbild Nadia Schärli)

Martin Uebelhart

«Sehr viel positive Reaktionen erhalten wir zur neuen Talstation mit der Empfangshalle und zu den Kabinen», sagt Stephan Wagner, Geschäftsführer der Lungern-Turren-Bahn (LTB). Vor rund zweieinhalb Monaten hat die Bahn ihren Betrieb aufgenommen. «Wenn man das Wetter weglässt, fällt eine erste Bilanz positiv aus», sagt Wagner im Gespräch mit unserer Zeitung. Es zeige sich, dass sich der Umbau und die Investitionen gelohnt haben. «Das von Investor Theo Breisacher gewünschte neue Erscheinungsbild macht sich bezahlt», ist der Geschäftsführer überzeugt, «auch längerfristig.» Auch die fast vollverglaste Kabine begeistere die Fahrgäste. Gelobt werde auch der Grillplatz auf dem Turren­grat. «Wir sind inzwischen in den Führer der Schweizer-Familie-Feuerstellen aufgenommen worden.» Das Wetter lasse sich nicht beeinflussen, und wenn etwas draussen stattfinde, schlage sich das halt eins zu eins nieder, hält Stephan Wagner fest. Gerade im Mai und Juni seien die Wochenenden eher schlecht gewesen. «Bei schönem Wetter hatten wir auch unter der Woche gute Gästezahlen.» Es kämen ganz unterschiedliche Leute auf den Berg. «In erster Linie sind es lokale Gäste. Einheimische, die sich freuen, dass man nach drei Jahren wieder mit der Bahn fahren und so die ersten 800 Höhenmeter überwinden kann.» Auch langjährige Feriengäste schätzten das Angebot sehr. Und es gebe auch Durchreisende oder Gruppen, die von der wiedereröffneten Bahn gehört hätten. Für den Start sei man zufrieden, so Wagner. «Wir haben uns mit der Werbung etwas zurückgehalten und nicht mit der grossen Kelle angerührt», betont er. «Nicht zuletzt, weil die Gastronomie nur zu gewissen Zeiten geöffnet hatte.» Seit vergangenem Wochenende sei die Turrenhütte nun täglich offen. Derzeit gibt es nur ein einfaches Angebot an Speisen und Getränken. Das soll sich ändern, wenn der Restaurant-Neubau auf Turren in Betrieb geht. Im kommenden Sommer soll es so weit sein, sagt Wagner. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Kombi-Tickets für drei Bahnen

Seit kurzem seien zudem wieder die beliebten Rundbillette für die LTB, die Brienz-Rothorn-Bahn und die Zentralbahn erhältlich. Zurzeit kann man die Billette an den Talstationen der beiden Bahnen kaufen. Die Möglichkeit, die Tickets auch an Bahnhöfen oder gar als Rail-Away-Angebot beziehen zu können, sei mit relativ hohen Kosten verbunden. «Mindestens für diese Saison wird sich an den Bezugsmöglichkeiten nichts ändern», hält Wagner fest. Man werde die Nachfrage im Auge behalten und je nachdem weitere Möglichkeiten erwägen.

Sesselbahn noch nicht verkauft

ve. Für die stillgelegte Sesselbahn von Turren auf Schönbüel hatte die Teilsame Lungern-Obsee einen Käufer aus Osteuropa in Aussicht, dieser ist aber wieder abgesprungen, wie Teilsame-Präsident Hansurs Bürgi gegenüber unserer Zeitung bestätigt. Mittlerweile sei man mit einem neuen Interessenten in Kontakt. «Die Verhandlungen laufen», so Bürgi. «Zum Verkauf steht die gesamte Sesselbahn ‹ab Platz›, wie sie in Lungern-Schönbüel steht.» Zahlen will der Teilsame-Präsident keine nennen, klar ist aber, dass ein allfälliger Käufer allein für den Abbau der Anlagen einiges Geld in die Hand nehmen muss. Was der Käufer dann mit der Bahn macht, steht ihm offen. «Die Meinung wäre eigentlich schon, dass die Sesselbahn irgendwo wieder aufgebaut wird», sagt Bürgi. Er bestätigt zudem Informationen unserer Zeitung, wonach sich die Armee bereit erklärt hat, für den Abbau der Betonfundamente zu sorgen, sobald die Masten abtransportiert sind. Gemäss Bürgi ist es nach wie vor das Ziel, dass die alte Sesselbahn noch in diesem Jahr vor Wintereinbruch abgebaut ist.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.