LUNGERN: Die Schönbüel-Bahnen dürfen weiterfahren

Aufatmen in Lungern: Der Kantonsgerichtspräsident hat Ja gesagt zur Nachlassstundung der Panoramawelt.

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Paul Niederberger, Geschäftsführer der Panoramawelt AG Lungern, bei einem Pistenfahrzeug. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Paul Niederberger, Geschäftsführer der Panoramawelt AG Lungern, bei einem Pistenfahrzeug. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Kantonsgerichtspräsident Guido Cotter hat die Nachlassstundung bewilligt. Das gibt Bahnbesitzer Paul Niederberger und Sachwalter Oliver Kölliker sechs Monate Zeit, die Überschuldung von «mehreren hunderttausend Franken» zu beseitigen und sich mit den Gläubigern zu einigen. Andernfalls droht der Konkurs.

Parallel dazu suche man Investoren zur Übernahme des Sesselliftes, dessen Leasingraten das Unternehmen stark belasten, sagte der Sachwalter gestern. Dem widersprach Panoramawelt-Chef Paul Niederberger. Garaventa habe den Sessellift schon vor über einem Monat an die neu gegründete Firma Immo Mountain verkauft. Diese Auffanggesellschaft wolle den Sessellift und die Anlagen der Panoramawelt AG kaufen, bestätigte gestern Andreas Gosch, Direktor der Unternehmensberatungsfirma Amicitia. Diese Firma berät Paul Niederberger. Gosch präzisierte, dass für den Sessellift erst eine Anzahlung geleistet worden sei. Man sei sich aber mit Garaventa übers Vorgehen einig. Garaventa-CEO Werner Inderbitzin bestätigte die Teilzahlung, der Sessellift gehöre aber noch immer der Leasingfirma.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.