LUNGERN: Eine Weltneuheit für Feuerwehren

Lungern eröffnete am Samstag eine spezielle Anlage: Schon bald können Feuerwehrleute Tunnelbrände realitätsnah üben.

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Besucher schauen sich Feuervideos an. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Besucher schauen sich Feuervideos an. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

51 Tote bei Bränden im Mont-Blanc- und im Tauerntunnel bekräftigten den Bund 1998, die eingeleiteten Massnahmen für mehr Sicherheit in Strassen- und Bahntunnels zu forcieren. Als sich 2001 der Grossbrand im Gotthardtunnel ereignete, waren die Arbeiten weit fortgeschritten. 2005 erging der Auftrag für den Bau zweier Übungstunnels für Feuerwehren.

Im Ernstfall kein Zurückspulen
«Eine so realitätsnahe Vorbereitung wie hier ist weltweit einzigartig», sagte gestern Gesamtprojektleiter Bernhard Fröhlich bei der Eröffnung in Lungern. Das Besondere am Übungstunnel sei, dass man immer neue Erfahrungen in die Ausbildung einfliessen lassen könne und alles wiederholbar sei. «Ist etwas nicht gelungen, können wir sagen: Halt, falsch, nochmals von vorne.» Im Ernstfall aber gebe es kein Zurückspulen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».