LUNGERN: Feldmusik spielt im Stall gross auf

Die Feldmusik Lungern passte ihr Jahreskonzert der bäuerlichen Umgebung an. Auch die Jungmusik Giswil-Lungern begeisterte.

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Die Feldmusik Lungern spielt ihr Jahreskonzert im Stall von Peter und Andrea Ming in Lungern. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Die Feldmusik Lungern spielt ihr Jahreskonzert im Stall von Peter und Andrea Ming in Lungern. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Wo vor kurzem noch landwirtschaftliches Gerät stand, im «Gadä» (Stall) trafen sich Musikanten und viel Publikum zum Jahreskonzert. Zu Gehör kamen für einmal nicht konzertante, sondern vorwiegend volkstümliche Stücke. Deren Wiedergabe hinterliess einen ausgezeichneten Eindruck, was der herzliche Beifall bewies, der zu Zugaben führte. Als eine von vielen wie sich zeigte.

Musikanten spielen in Trachten
Für einmal verzichtete die Musikantenschar auf ihre Uniform und spielte in Trachtenkleidern. Angesichts der äusseren Umstände eine originelle Idee. Mit dem traditionellen Konzertmarsch «Aufwärts» von Ernst Lüthold wurden die Darbietungen schwungvoll eröffnet. Aufwärts gehe es auch mit der Feldmusik Lungern, meinte Jolanda Rohrer-Imfeld, welche die Stücke geschickt kommentierte, die Anwesenden willkommen hiess und den Freunden, Gönnern sowie Sponsoren für ihre Unterstützung dankte. Auch die «Winterholz-Polka» von Stefan Schwarz liess Stimmung aufkommen, während es bei der «Nationalhymne der Romands», dem von Thomas Rüedi gekonnt arrangierten «Ranz des Vaches de la Gruyère» eher festlich-besinnlich zu- und herging. Dann kam es zum «Besten vom Besten» (Ansagerin), zu Ruedi Rymanns «Schacher Seppeli», bearbeitet von Franz David, bei welchem die Trompetensolisten Walter und Andreas Gasser ihr Können zeigen konnten. Mit «Urnerbodä-Kafi», einem Volksmusikhit Kurt Alberts endete der erste Programmteil. Als Solisten brillierten Ruedi Gasser (Saxofon) und Walter Gasser (Klarinette).

Hannes E. Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.