LUNGERN: Gemeinde bestimmt fischereiliche Nutzung

Der Regierungsrat stimmt dem Konzept Eigen­bewirtschaftung Lungerersee zu und will die fischereiliche Nutzung des Sees ab 1. Januar 2010 an die Einwohnergemeinde Lungern übertragen.

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Am Lungerersee. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Am Lungerersee. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden möchte die fischereiliche Nutzung des Lungerersees an die Einwohnergemeinde Lungern übertragen. Dazu beauftragt der Regierungsrat das Amt für Landwirtschaft und Umwelt, die notwendigen Anpassungen in der kantonalen Fischereigesetzgebung sowie eine Vereinbarung zwischen Regierungsrat und Einwohnergemeinde Lungern für die Übertragung der fischereilichen Nutzung an die Gemeinde vorzubereiten. Die Oberaufsicht über die Fischerei am Lungerersee soll aber beim Kanton bleiben.

Es soll sichergestellt werden, dass die Interessen von Gewässerökologie und Tierschutz gebührend berücksichtigt werden. Die Gemeinde Lungern verspricht sich von der Übernahme zusätzliche Übernachtungen in der Hotellerie und Parahotellerie und erwartet Mehreinnahmen aus dem Verkauf von Fischereipatenten. Das Konzept wird deshalb auch von den Touris-musverantwortlichen und den Lungerer Fischern mitgetragen und unterstützt. Die Vorbehalte der Fischereikommission und –vereine werden laut Staatskanzlei in die Verhandlungen eingebracht.

ana