LUNGERN: Glocken verstummen für zehn Wochen

Der Rost hat dem Glockenstuhl der Lungerer Kirche arg zugesetzt. Nun wird er in Einzel­teile zerlegt und saniert. Im Herbst läuten die Glocken wieder.

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Die Glockenanlage in Lungern wird saniert. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Glockenanlage in Lungern wird saniert. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Rund 100 Tritte muss man nehmen, bis man beim so genannten Glockenstuhl der katholischen Lungerer Pfarrkirche ange­langt ist. Vier Kirchenglocken sind hier untergebracht. Aufgehängt sind sie auf einer stabilen Metallkonstruktion, dem so genannten Glockenstuhl. Er und die Glocken stammen aus dem Jahr 1893 und sind so alt wie die Kirche selbst.

Die über 100 Jahre hinterliessen ihre Spuren. Der Rost setzte der Glocken­anlage arg zu. Darum wird das Metallgestell im engen Glockenhaus in seine Einzelteile zerlegt und mit einem Aussenlift hinuntertransportiert. Die Teile werden bei der Firma Jakob Muri in Sursee sandgestrahlt, feuer­verzinkt und so vor Rost geschützt. «Die Sanierung ist nötig, weil der Rost mit der Zeit die Stabilität gefährdet», sagt Josef Vogler, der bei der Kirchgemeinde für die Liegenschaft zuständig ist.

Die Arbeiten beginnen am 24. August und dauern 10 Wochen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.