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LUNGERN: Holt CSP verlorenen Sitz zurück?

Die Hälfte der Delegation muss bei den Wahlen erneuert werden. Forfait gibt diesmal die SVP. Vielleicht reicht es seit 2014 erstmals wieder für eine Frau.
Markus von Rotz
Das sind die sieben Kantonsratskandidaten.

Das sind die sieben Kantonsratskandidaten.

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

Prominente Abwesende auf den Kandidatenlisten in der kleinsten Gemeinde mit von Gesetzes wegen garantierten vier Sitzen ist die SVP. Sie hatte 2006 und 2010 mit knapp 17 Prozent Parteistärke keine Chance auf einen Sitz und unterlag auch 2014 deutlich. Die vier SVP-Kandidaten holten damals zusammen 535 Stimmen, während es Bruno Furrer (CVP) allein auf 706 schaffte. CSP und CVP teilten sich in Lungern seit 2006 die vier Sitze auf. 2014 trat Helen Imfeld (CSP), einzige Frau in der Lungerer Delegation, zurück. Dann durchbrach alt Gemeindepräsident Andreas Gasser (FDP) diese Serie, indem er für seine Partei einen Sitz der CSP holte. Der damals gewählte Sepp Stalder (CSP) tritt jetzt nicht mehr an, ebenso CVP-Mann Bruno Furrer. Angesichts der Stimmezahlen vor vier Jahren müssen sich die beiden Bisherigen (neben Andreas Gasser, FDP, auch Niklaus Vogler, CVP) wohl kaum Sorgen um ihren Sitz machen.

2014 war der zweite Sitz der CVP ein Restmandat. Wenn die Lungerer der engagierte Bäuerin Franziska Gasser, die als einzige Frau kandidiert, das Vertrauen geben, dürfte dieser Sitz wieder zu holen sein. Auch der Forstwart und ehemalige Gemeinderat Wendel Imfeld dürfte seiner Partei wertvolle Stimmen bringen. Dass das Potenzial der FDP nach dem Gewinn des einen Sitzes vor vier Jahren nun für zwei und damit auch für den Unternehmer Alex Gasser reichen dürfte, ist unwahrscheinlich, zumal die Partei 2014 am wenigsten Zusatzstimmen aus anderen Parteien holte. Mindestens ein Sitz dürfte angesichts der starken Verankerung in Lungern für die CSP drinliegen, die mit dem engagierten Lehrer und alt Kantonalpräses von Jungwacht und Blauring, Joe Vogler, einen gut verankerten Kandidaten bringt. Auch der fast gleichaltrige Betreuer von Kindern und Jugendlichen im «Rütimattli», Gerry Kiser, dürfte sich auf der CSP-Liste gut machen.

51 Sitze des Kantonsrats werden gemäss Bevölkerungszahl verteilt, 4 garantiert das Kantonsratsgesetz der kleinsten Gemeinde Lungern ausdrücklich. An der Sitzverteilung änderte sich seit 2002 nur einmal etwas: Alpnach bekam 2014 zu Lasten von Giswil einen neunten Sitz.

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