LUNGERN: In Lungern kennt die Fantasie keine Grenzen

Lion King, Micky- und Minniemaus luden Kinder zur bunt-fröhlichen Fasnacht. Übers Disneyland ergoss sich ein farbiger Konfettiregen!

Romano Cuonz
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Kim ist Meisterin im Recyclen von Konfetti ... (Bilder Romano Cuonz)

Kim ist Meisterin im Recyclen von Konfetti ... (Bilder Romano Cuonz)

«Ich bin eine Prinzessin, also benimm dich anständig, du doofer Pirat», flötet keck ein Mädchen in wunderschönem Rosa-Kostüm, als ihm ein bis an die Zähne bewaffneter Junge mit schwarzer Augenbinde eine ganze Tüte Konfetti ins goldblonde Haar schüttet. Ja, Prinzessinnen – ob mit oder ohne Krönchen – haben es heutzutage nicht einmal mehr im Disneyland leicht: Es gibt da zwar jede Menge Piraten, Räuber, Cowboys oder Gangster, nur weit und breit keine holden Prinzen mehr, welche wie im Märchen höflich um ihre Hand anhalten würden.

Bild: Robert Hess / Neue OZ
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Disneyland war heuer das Motto der Lungerer Kinderfasnacht. Einmal mehr wurde sie von Blauringführerinnen und Dorf-Hexen (das sind, auch wenn man es kaum glauben mag, liebevolle Mütter) organisiert. Im Lungerer Disneyland waren denn der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Von hübschen kleinen Igelchen über Hühner, Bienchen, Leoparden bis hin zu Krümelmonstern tummelten sich im Pfarreiheim Hunderte von Kreaturen.

Bei vielen lustig-lauten Spielen amüsierten sich Lungerer Fasnachtsnärrchen prächtig: Da gabs «Bodenhockerlis, Limbodance, Sugusschnappen» und wie die Wettbewerbe alle hiessen. Am gefragtesten waren die Mohrenköpfe. Mit Fleiss und Können wurde um sie gerungen, und alsbald verschwanden sie in Schleckmäulern. Ein grosser Moment war der Auftritt der Guuggenmusig Gumulu. Da konnte es sich der Dreikäsehoch Lars nicht verkneifen, dem Schlagzeuger die Stöcke zu stibitzen und mal tüchtig draufzuhauen – früh übt sich, wer ein Meister werden will.

 

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