LUNGERN: Lebensrettung: «Da zählt jede Minute»

Eine Lebens­retter­gruppe für die allerersten Minuten nimmt in Lungern die Arbeit auf. In jedem sechsten Fall geht es um Leben und Tod.

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Drei Mitglieder der Lungerer First-Responder-Gruppe bei einer Übung. (Bild pd)

Drei Mitglieder der Lungerer First-Responder-Gruppe bei einer Übung. (Bild pd)

Wenn das Dorf am Brünig den Rettungsdienst Obwalden anfordert, dauert die Anfahrt aus dem Unterland mindestens 20 Minuten, im Winter oft noch länger. «Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist das viel zu lange, da zählt jede Minute», erklärte Rolf Langenbacher vom Kantonsspital Obwalden. Er ist Leiter des Rettungsdienstes Obwalden und war zusammen mit Sandra Halter vom Samariterverein Lungern Gastgeber bei der Gründung der ersten AED-First-Responder-Gruppe der Zentralschweiz im Haus St. Josef in Lungern.

Es geht in der Tat häufig um Leben und Tod, wenn zukünftig in Lungern Frauen und Männer verschiedenster Alters- und Berufsgruppen ausrücken. «Bei 80 bis 90 Einsätzen jährlich geht es im Dorf am Brünig zu 15 Prozent um lebensbedrohliche Situationen», sagt Rolf Langenbacher. Diese Tatsache weckte bei ihm die Idee, in Lungern eine schnelle Einsatztruppe auf die Beine zu stellen. Eine zweite Gruppe in der Zentralschweiz soll von der Feuerwehr in Risch aufgebaut werden.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.