LUNGERN: Mineure sprengen das letzte Stück

Im Lungerer Umfahrungstunnel wird die letzte Sprengladung gezündet. Der Durchschlag ist ein weiterer Meilenstein für die Umfahrung des Dorfes.

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Baustellenchef Erich Suter vor dem Umfahrungstunnel in Lungern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Baustellenchef Erich Suter vor dem Umfahrungstunnel in Lungern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Mehr als drei Jahre nach der ersten Sprengladung geht im Tunnel der Umfahrung Lungern am heutigen Freitag ein Kapitel zu Ende. Kurz vor der Durchschlagsfeier werden die letzten drei Meter Fels gesprengt. Kurz nach 11 Uhr dürfen die Sprengmeister Albin Hofstätter und Roland Imfeld als erste Personen durch das Loch im Tunnel schreiten. Ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Bauphase.

Der Umfahrungstunnel Lungern ist 3,5 Kilometer lang. Von der Nordseite wurden bereits mehr als 2,8 Kilometer ausgehoben, vom Süden sind es mehr als 600 Meter. Die fehlenden 3 Meter Fels werden am Freitag in einem aufwändigen Unterfangen weggesprengt. Gemeinsam mit der Lungerer Gasser Felstechnik AG und der Bürgi Bau AG aus Alpnach verrichtet die Implenia in einer Arbeitsgemeinschaft die Arbeiten am Tunnel. Und wenn alles planmässig verläuft, sollte der Eröffnung des Tunnels im Sommer 2012 nichts mehr im Wege stehen.

Jonas von Flüeh

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.