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LUNGERN: Projektwoche fördert den Teamgeist

13 Lernende haben für eine Projektwoche ihre gewohnten Arbeitsplätze verlassen. Auf dem Schönbüel arbeiten sie an Wanderwegen und im Bärghuis.
Birgit Scheidegger
Benjamin Odermatt (links) und Patrick Niederberger setzen auf Lungern-Schönbüel einen Wanderweg instand. Am Bärghuis (Bild rechts) sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten. (Bilder Birgit Scheidegger)

Benjamin Odermatt (links) und Patrick Niederberger setzen auf Lungern-Schönbüel einen Wanderweg instand. Am Bärghuis (Bild rechts) sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten. (Bilder Birgit Scheidegger)

Birgit Scheidegger

Der zukünftige Maurer Silas Imfeld und die zukünftige Kauffrau Lisa Ming montieren Gipsplatten im Bärghuis, während Benjamin Odermatt und Patrick Niederberger, in der Ausbildung zum Mediamatiker und zum Baumaschi­nenführer, im strömenden Regen am Wanderweg baggern und schaufeln. «Das Wetter kann man sich halt nicht aussuchen», erklärt Benjamin. Ihm mache die jährlich stattfindende Projektwoche grossen Spass, die körperliche Arbeit gefalle ihm. Vor allem auch, weil er einen Einblick in ganz andere Arbeiten bekäme und sie alle viel voneinander lernen können. «Sonst sieht man sich höchstens einmal in der Kantine.»

Kameradschaftliche Stimmung

Zwölf junge Männer sowie eine Frau – alles Lernende der Gasser Felstechnik AG und der HP Gasser AG – im Alter zwischen 16 und 22 Jahren arbeiten dieses Jahr während fünf Tagen auf Lungern-Schönbüel. Es sind Auszubildende in den Bereichen Kauffrau, Maurer, Baumaschinenführer, Fachmann Betriebsunterhalt, Mediamatiker und Zimmermann. Stolz zeigt Benjamin, der sonst am Schreibtisch vor dem Computer sitzt, was sie am Wanderweg bereits geschafft haben. «Weiter oben müssen wir noch eine Bank und das ‹Gipfelkreuz› ersetzen.»

Die meisten der Lernenden sind an diesem verregneten Dienstag im Bärghuis Schönbüel, das im August wieder eröffnet werden soll, an der Arbeit. Was sofort ins Auge fällt, ist die gute, kameradschaftliche Stimmung. Es wird Hand in Hand gearbeitet, und wer die Arbeit noch nie gemacht hat, dem werden die Griffe erklärt.

Das Internet bleibt im Tal

«Es geht bei dieser Projektwoche vor allem auch darum, den Teamgeist zu fördern», betont Projektleiter Fredel Abegglen, der zusammen mit den Lernenden im alten Hotel und Restaurant auf Schönbüel übernachtet. Nach getaner Arbeit wird zusammen gekocht, geschwatzt, Musik gehört und ein Jass geklopft. Das Internet bleibt für fünf Tage im Tal, vermisst wird es am Dienstag noch nicht.

«Wir haben auch einen Besuchstag und erwarten die Ausbildner, Vertreter der Geschäftsleitung sowie Thomas Gasser und seine Frau», so Fredel Abegglen. Noch etwas verrät er auf knapp über 2000 Meter über Meer: «Es hat schon Lernende gegeben, die so grossen Spass an der Arbeit in anderen Berufssparten gefunden haben, dass sie eine Zweitlehre anhängten.»

Bald ist Eröffnung

Bärghuis red. Nach der Sanierung ist das Bärghuis Schönbüel ab dem 26. August 2016 durchgehend geöffnet bis Ende Oktober 2016. Es stehen 27 Betten in einfachen, individuell eingerichteten Ein-, Zwei- und Vierbettzimmern mit fliessendem Kalt- und Warmwasser und Etagenduschen zur Verfügung. Offizielle Antrinkete ist am 4. September.

Informationen unter www.berghaus-schoenbueel.ch

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