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LUNGERN: Reise auf dem «Dampfschiff Feldmusik»

Die Feldmusik nahm die Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Fahrt. «In 80 Tagen um die Welt» war das Motto des Jahreskonzerts.
Die Feldmusik spielt ihr Jahreskonzert unter der Leitung von Remo Freiburghaus. (Bild: Rosmarie Berlinger (Lungern, 4. Mai 2018))

Die Feldmusik spielt ihr Jahreskonzert unter der Leitung von Remo Freiburghaus. (Bild: Rosmarie Berlinger (Lungern, 4. Mai 2018))

Wohl wie keine andere Institution prägt ein Musikverein Feste, Grossveranstaltungen und Anlässe jeglicher Art in einer Gemeinde, einem Dorf oder einer Stadt. Einem Ort ohne Musikverein fehlt etwas. In Lungern mit seinen 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist es die Feldmusik, die einen grossen Stellenwert besitzt, sowohl bei der Bevölkerung als auch in der Blasmusikszene.

Am vergangenen Wochenende lud das 40-köpfige Korps zum Jahreskonzert ins alte Schulhaus ein. Für das Konzertmotto «In 80 Tagen um die Welt» warben schon beim Eingang spezielle Dekorationen und Requisiten. Charmante Reisebegleiterinnen empfingen das Publikum. Fa­bienne Wallimann kam ihrer Rolle als kompetente und sympathische Ansagerin und Reiseleiterin stilgerecht nach. Die Hauptakteure, die Musikantinnen und Musikanten, nahmen auf dem «Dampfschiff Feldmusik» Platz. «Schön, dass sie sich entschieden haben, mit uns zu reisen», verdankte Präsident Maurus Gasser den erfreulichen Aufmarsch des Publikums.

Abwechslungsreich, unterhaltsam, vor allem aber musikalisch auf hohem Niveau, spielte die Feldmusik Lungern an ihrem innovativ gestalteten Jahreskonzert auf. Der Kapitän des Musikschiffs, Dirigent Remo Freiburghaus, führte seine Belegschaft souverän durch den Abend.

«Als ausgebildeter Dirigent und Profi-Musiker im Brass-Band-Stil, leitet und unterrichtet er uns kompetent und erfolgreich», sagte Präsident Maurus Gasser zum hohen Leistungsniveau seines Zweit/Drittklass-Vereins.

Mitreissende Klänge aus aller Welt

«Es bedeutet nichts, wenn es den Schwung nicht hat», unterstrich die Ansagerin die Stärke des Dirigenten und des Vereins. Echt schweizerisch ertönte die Komposition «Swiss Mountain Village» von Maria Bürki zum Auftakt. Weiter ging die Reise mit «Italo Pop Classic» von Erwin Jahreis nach Italien. Spanien war das nächste Ziel mit dem Erfolgstitel «Eviva España» von Norman Tailor. Zur wunderschönen Melodie von «Zorba’s Dance» aus Griechenland hätte man sich noch ein paar Tanzpaare vorstellen können. Zu den grössten Hits für Blasorchester und von den Lungerer Musizierenden grandios gemeistert gehörte «Around the World in 80 Days» – In 80 Tagen um die Welt. Der österreichische Komponist Otto M. Schwarz hat die turbulente Geschichte in ein spannendes Blasorchesterwerk verarbeitet. Mitreissende Klänge von Komponisten aus Amerika und Mexiko gereichten zu Hochgenüssen für Ohr und Auge.

Dass der Nachwuchs auch schon zünftig seinem Vorbild nacheifert, zeigte die zu Beginn musizierende Jungmusik der Musikschule Giswil-Lungern unter der Leitung von Norbert Kiser.

Rosmarie Berlinger

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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