Lungern rupft und putzt

Er war lustig, er war poetisch, und er war vor allem überaus bunt und farbig: der Lungerer Fasnachtsumzug, der ein bisschen nach dem Motto «Klein, aber oho» durch die Strassen zog.

Romano Cuonz
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Das ganz grosse Gaudi am Lungerer Umzug: «Fäderä vo toote Tier» bei Fischer Bettwaren ... (Bilder Romano Cuonz)

Das ganz grosse Gaudi am Lungerer Umzug: «Fäderä vo toote Tier» bei Fischer Bettwaren ... (Bilder Romano Cuonz)

Lachsalven löste der Wagen zum Thema «Fischer Bettwarenfabrik» aus. Während ein Knabe den ganzen berühmten Werbeslogan und bis zu den «toten Tieren» auswendig ins Mikrofon sprach, sorgten alle andern dafür, dass Duvets aus Daunen genäht und gewaschen wurden. Auch sonst sorgten zahllose lustige Ideen von Kindern für das Gaudi: Da war, von den Muki-Tur­ne­rinnen begleitet, «Felix» der Hase mit all seinen Freunden und noch mehr farbigen Ballons unterwegs. Da marschierte eine ganze Gruppe «Minions» mit Bananen durchs Dorf. Und da war eine Gruppe Waschweiber, die in einem Zuber sogar ein echtes «Fasnachtsbaby» mitführte. Selbst die dorfbekannten Guugger der Gumulu wurden von allerliebst auftretenden Nachwuchsmusikern angeführt.

Hexen gibt es auch in Lungern in grosser Zahl ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
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Einer der wenigen Wagen in Lungern machte den Weltraumtourismus zum Thema ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Ein Küsschen in Ehren kann niemand verwehren, schon gar nicht wenn man als Sachsler Stollengugger mal in Lungern ist ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Hexen gibt es auch in Lungern in grosser Zahl ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Nach einer fünfjährigen Pause erstmals wieder dabei: Die Gibelgugger ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Mammi, Mammi... Ich will doch jetzt nicht da rein ... Es ist Fasnacht mein Kind! (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Nach einer fünfjährigen Pause erstmals wieder dabei: Die Gibelgugger ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Auch bei den dorfberühmten Gumulu-Guggern fehlt es nicht an Nachwuchs. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Nach einer fünfjährigen Pause erstmals wieder dabei: Die Gibelgugger... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Auch bei den dorfberühmten Gumulu-Guggern fehlt es nicht an Nachwuchs. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Im Mittelpunkt des Lungerer Fasnachtsumzuges waren die Kinder mit hübschen und farbigen Sujets. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Im Mittelpunkt des Lungerer Fasnachtsumzuges waren die Kinder mit hübschen und farbigen Sujets. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Im Mittelpunkt des Lungerer Fasnachtsumzuges waren die Kinder mit hübschen und farbigen Sujets. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Der Lungerer Fasnachtsumzug 2016 war der Umzug der vielen hübschen kleinen Tiere aus Kindergeschichten. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Der Lungerer Fasnachtsumzug 2016 war der Umzug der vielen hübschen kleinen Tiere aus Kindergeschichten. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Überaus beliebt auch bei Lungerer Kids: Di Minions. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Überaus beliebt auch bei Lungerer Kids: Di Minions. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))
Das ganz grosse Gaudi am Lungerer Umzug. Fäderä vo toote Tier bei Fischer Bettwaren. (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))

Hexen gibt es auch in Lungern in grosser Zahl ... (Bild: Romano Cuonz (Neue NZ))

Wortwörtlich «Freude herrschte», als die Zuschauer die Gibelgugger entdeckten. Mit flotten Tönen marschierten sie – nachdem sie fünf Jahre lang irgendwo im Stollen untergetaucht waren – endlich wieder durch die Strassen. Apropos Stollen: Die Lungerer erhielten Besuch von den Stollenguslern aus Sachseln. Und die fühlten sich in Lungern sichtlich wohl: Jedenfalls gab es da mitten auf der Strasse das eine oder andere Küsschen. Ja, die Fasnacht ist wohl auch in Obwalden besser als jede Heiratsvermittlung ...
 

Romano Cuonz

 

Am Lungerer Fasnachtsumzug gabs viele hübsche kleine Tiere aus Kindergeschichten. (Bild: Romano Counz / Neue OZ)

Am Lungerer Fasnachtsumzug gabs viele hübsche kleine Tiere aus Kindergeschichten. (Bild: Romano Counz / Neue OZ)

Klein und Gross überbot sich mit farbigen und fantasievollen Sujets. (Bild: Romano Counz / Neue OZ)

Klein und Gross überbot sich mit farbigen und fantasievollen Sujets. (Bild: Romano Counz / Neue OZ)