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LUNGERN: «Safety Campus» landet in der Schublade

Das Projekt für ein Ausbildungszentrum rund um Helikoptertransporte ist vorerst gescheitert. Die Branche wehrt sich offenbar gegen neue Bestimmungen.
So hätte die Ausbildungshalle in einer Kaverne in Lungern aussehen können. (Bild: Visualisierung PD/Oliver Fuchs)

So hätte die Ausbildungshalle in einer Kaverne in Lungern aussehen können. (Bild: Visualisierung PD/Oliver Fuchs)

Mehr Sicherheit fürs «Bodenpersonal» bei Helikoptertransporten – dieses Ziel hatten sich die Initianten des Helikopter Safety Campus auf die Fahne geschrieben. Das Kompetenzzentrum für die Schulung von Flughelfern und Rettungskräften hätte unterirdisch in einer grossen Kaverne der Gasser Felstechnik AG entstehen sollen, wie im Frühjahr 2013 bekannt geworden war.

Doch daraus wird vorderhand nichts. «Trotz hoher Arbeitsrisiken lehnt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eine standardisierte Pflichtausbildung für Flughelfer bei Helikoptertransporten mit Unterlast ab», schreibt das Projektteam in einer gestern publizierten Medienmitteilung. Wegen der «fehlenden Bereitschaft» des Bazl und des Verbandes der Helikopterbranche (Swiss Helicopter Association) lande das Projekt «nun vorerst in der Schublade». Der Initianten und auch der Kanton zeigen sich enttäuscht.

ve

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