LUNGERN: Schuttkegel bringt Geld in die Kasse

Beim Bau des Umfahrungs­tunnels fallen Unmengen von Ausbruchmaterial an. Die Pfrundstiftung der Kirchgemeinde profitiert davon.

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Niklaus Gasser steht vor der grossen Deponie. (Bild Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Niklaus Gasser steht vor der grossen Deponie. (Bild Corinne Glanzmann / Neue NZ)

In Lungern sammelt sich wegen des Baus des Umfahrungstunnels auf der Deponie Hinti derzeit viel Ausbruchmaterial an. Mit den Deponiegebühren, welche die Pfrundstiftung der Kirchgemeinde als Landeigentümerin erhält, wird ein Teil des neuen Jugend- und Pfarreizentrums in Lungern finanziert. Das alte Jungendlokal, der «Bunker», ist wegen der Deponie nicht mehr zugänglich.

Darum baut die Einwohnergemeinde zusammen mit der Stiftung ein neues Zentrum. Im Untergeschoss werden der Ersatzbau «Bunker» sowie zwei Jugendräume eingerichtet. Im Obergeschoss gibts Pfarreiräume. Die Kosten von 1,4 Millionen Franken teilen sich Einwohnergemeinde und Pfrundstiftung.

«Hinti ist ein idealer Deponiestandort, weil er nahe vom Tunnelportal liegt», sagt Karl Rohrer, Leiter der Abteilung Strassenbau des Kantons. Rund 60 Prozent der gesamten 500'000 Kubikmeter Ausbruchsmaterial sind bis jetzt auf der Deponie gelandet.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Obwaldner Zeitung».