LUNGERN: Steuerausgleich fehlt nach 2011 in Lungern

Wie im Vorjahr muss die Einwohner­gemeinde Lungern auch für 2010 ein Defizit budgetieren. Sorgen bereiten die Gesundheitskosten.

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Lungern aus der Vogelperspektive. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Lungern aus der Vogelperspektive. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Bei einem Gesamtaufwand von 8,9 Millionen Franken weist der Voranschlag für das Jahr 2010 einen Ausgabenüberschuss von rund 143'000 Franken auf. Das Lungerer Budget 2009 rechnete mit einem Defizit von rund 55'000 Franken. Zum Vergleich: Die Rechnung 2008 hatte noch mit Mehreinnahmen von 420'000 Franken abgeschlossen.

«Nach wie vor können wir uns keine grossen Sprünge leisten», sagte Lungerns Finanzchefin Susanne Imfeld. Bei den Ausgaben macht sie sich vor allem Sorgen um die Entwicklung der Gesundheitskosten.

Der Steuerausgleich ist für 2010 noch mit 420'000 Franken budgetiert; 2009 waren es 517'000 Franken gewesen. Im Jahre 2011 soll dieser Steuerausgleich aus der kantonalen Steuerstrategie zum letzten Mal ausbezahlt werden. Das ist ein weiteres «Sorgenkind» für die Finanzchefin.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.