Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LUNGERN: Wechsel bei Viehzüchtern

Arnold Imfeld ist als Präsident des Obwaldner Braunviehzuchtverbands zurückgetreten. Zudem wurde an der DV auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.
Paul Küchler
Die Viehzüchter werden geehrt. (Bild: Paul Küchler (Lungern, 6. März 2018))

Die Viehzüchter werden geehrt. (Bild: Paul Küchler (Lungern, 6. März 2018))

Paul Küchler

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Am vergangenen Dienstag hielt der Obwaldner Braunviehzuchtverband in der Cantina Caverna Lungern seine Delegiertenversammlung ab, die von rund 110 Personen besucht wurde. Präsident Arnold Imfeld erwähnte in seinem Jahresbericht den Viehabsatz, der im letzten Jahr auf einem guten Niveau verlaufen sei. Auf tiefem Niveau blieb hingegen der Milchpreis. «So ist es auch weiterhin schwierig, kostendeckend Milch zu produzieren», sagte Imfeld.

Mit grosser Zufriedenheit erwähnte er den Verlauf der Viehschauen in Sarnen und Engelberg. «Dass die Auffuhrzahlen nach wie vor hoch sind, zeigt uns, dass das Interesse und die Motivation, mitzumachen, ungebrochen sind.» Mit viel Begeisterung und aussergewöhn­lichem Erfolg haben mehrere Obwaldner Viehzüchter auch an ausserkantonalen Viehausstellungen teilgenommen.

Rücktritt nach 13 Jahren im Vorstand

An der DV kam es auch zu Wechseln: Arnold Imfeld trat nach 13-jähriger Tätigkeit im Vorstand, davon sechs Jahre als Präsident, zurück. An seine Stelle wurde der bisherige Vizepräsident Walter Windlin, Kerns, einstimmig gewählt. Neues Vorstandsmitglied wurde Hansruedi Schallberger, Lungern. Als bisheriger OK-Präsident der kantonalen Viehschau in Sarnen orientierte Windlin über diesen Grossanlass vom vergangenen Herbst, der mit der Auffuhr von 845 Tieren einen guten Verlauf genommen habe. Auch die Viehschau in Engelberg war von Erfolg geprägt. Mit rund 250 Ausstellungstieren konnte diese eine Rekordauffuhr verzeichnen.

Im Programm des Abends waren mehrere Ehrungen angesagt. Zwölf Betriebe schafften den Eintrag in die Betriebsmanagementliste des Schweizerischen Braunviehzuchtverbandes (siehe Hinweis). Dazu werden grosse Anforderungen bezüglich Leistungen, Milchgehalt, Nutzungsdauer und Eutergesundheit auf hohem Niveau vorausgesetzt. Eine weitere Ehrung gab es für 10 Viehzüchter für Kühe, die eine Lebensleistung von 85000 Kilogramm Milch erreichten. Und zum Höhepunkt des Abends wurden sechs Viehzüchter ausgezeichnet für Kühe, welche die 100000-Kilo-Grenze überschritten. Diese Ehrung wurde von Reto Grünenfelder, als Präsident von Braunvieh Schweiz, vorgenommen. Zur Viehzucht in Obwalden sagte er: «Ich bin beeindruckt, wie engagiert hier Viehzucht betrieben wird und wie viel Herzblut hier zu verspüren ist. Das braucht es, um die Herausforderungen für die Weiterentwicklung zu meistern.»

Hinweis

Betriebsmanagementliste: Ruedi Abächerli, Giswil; Ruedi Burch, Stalden; Walter Furrer, Lungern; Peter Ming, Lungern; Karl Peter, Alpnach; Sepp Rohrer-Ambrass, Flüeli; Walter Röthlin, Kerns; Beat Schrackmann, Giswil; Daniel von Ah, Flüeli; Alois von Moos, Sachseln; Michael Wallimann, Alpnach; Markus Windlin, St. Niklausen.

Zuchtfamilienschauen: Niklaus Barmettler, Kägiswil, Danea, 83; Josef Della Torre-Ming, Sachseln, Pasoa, 81; Arnold Durrer, Kerns, Jasmin, 86 und Berlinda, 83; Josef Durrer-Truffer, Kerns, Irina, 71; Niklaus Imfeld, Alpnach, Arielle, 69; Werner Imfeld, Giswil, Wilna, 66; Josef Kunz-Epp, Wilen, Piora, 79; Alois von Moos, Sachseln, Cora, 69.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.