LUNGERN/ZÜRICH: Kosovare muss seinen Pass definitiv abgeben

Ein Mann aus dem Kosovo verliert den Schweizer Pass. Er habe das Bürgerrecht erschlichen, urteilt das Bundesgericht.

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Blick auf Lungern aus der Luftseilbahn. (Archivbild Markus von Rotz/Neue OZ)

Blick auf Lungern aus der Luftseilbahn. (Archivbild Markus von Rotz/Neue OZ)

Ein Mann aus dem Kosovo, der dank Heirat mit einer Obwaldnerin das Bürgerrecht der Gemeinde Lungern und des Kantons Obwalden erhalten hat, muss den Schweizer Pass definitiv wieder abgeben. Der Kosovare hatte sich kurz nach der Einbürgerung scheiden lassen und eine Landsfrau geheiratet, mit der er noch während der Ehe mit der Obwaldnerin ein Kind gezeugt hatte.

Darauf aufmerksam geworden, nahmen die Migrationsbehörden des Kantons Zürich und des Bundes die Angelegenheit unter die Lupe. Sie kamen zum Schluss, dass der Kosovare den Schweizer Pass erschlichen hatte. Nach dem Bundesverwaltungsgericht im August dieses Jahres hat nun auch das Bundesgericht diese Auffassung bestätigt und den Entzug des Schweizer Passes gestützt. Dem Kosovaren habe bereits zum Zeitpunkt der Einbürgerung der Wille gefehlt, die Ehe auch in Zukunft aufrechtzuerhalten.

Urs-Peter Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.