LUZERN-NIDWALDEN: Obwalden hat Verständnis für die Spitalregion

Die Obwaldner Parteichefs sind teils überrascht vom Schritt der Nidwaldner. Doch auch ihr Kanton könne sich ein Spital aus eigener Kraft auf lange Sicht kaum leisten.

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Das Obwaldner Kantonsspital in Sarnen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Das Obwaldner Kantonsspital in Sarnen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Dass die Gesundheitsdirektoren von Nidwalden und Luzern eine gemeinsame Spitalregion planen, sei früher oder später zu erwarten gewesen – so der Tenor einer Umfrage bei den Obwaldner Parteien. Zwar gibt sich der eine oder andere Präsident überrascht, vor allem vom Zeitpunkt. Doch sagen sie alle mehr oder weniger direkt, dass über kurz oder lang auch Obwalden nicht darum herumkomme, sich einen Partner zu suchen.

Auch Luzern sei in gewissen Bereichen auf Zusammenarbeit angewiesen, sagt CSP-Co-Präsident Walter Wyrsch. Es sei darum wichtig, dass die Türen nach Luzern offen blieben. Ein Alleingang komme für den Kanton Obwalden nicht in Frage, ist SP-Präsident Beat von Wyl überzeugt. Derweil hat FDP-Präsident Boris Camenzind die Befürchtung, dass nach dem neusten Schritt die Zusammenarbeit zwischen Ob- und Nidwalden leiden könnte.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.