MASTERPLAN: Engelberg will das Dorfbild aufpolieren

Dorfkern und Eugenisee als Engelberger Visitenkarten: Zu diesen und anderen Visionen des Masterplans hat das Volk jetzt was zu sagen.

Drucken
Teilen
Hobbyfischer Heinz Röthlin am Ufer des Eugenisees in Engelberg. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Hobbyfischer Heinz Röthlin am Ufer des Eugenisees in Engelberg. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Mit einem Masterplan umreisst eine Gemeinde, wie sie sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren entwickeln möchte. Er kann als Grundlage für die Bau- und Zonenplanung dienen. Engelberg hat einen solchen Masterplan ausgearbeitet. 

«Die Bevölkerung informierten wir dazu an der Talgemeinde. Zudem forderten wir sie auf, Ideen und Wünsche per Mail oder im Gespräch uns mitzuteilen», sagt Frau Talammann Martha Bächler. Dabei betont sie, dass es im Masterplan zunächst um Visionen ginge, die ohne Zensurschere im Kopf aufgestellt worden sind: «Wir wollen uns zunächst offen und fortschrittlich zu allem Möglichen Gedanken machen.» Entsprechend sind auch in dieser ersten Phase der Diskussion noch keine Eigentumsfragen geklärt worden. 

Qualität des Dorfes optimieren
Den Masterplan hat der Gemeinderat zusammen mit Vertretern aus Tourismus, Gewerbe, Kultur und weiteren interessierten Kreisen aus Engelberg entwickelt. Der Masterplan zeigt Visionen zu den vier Themen Raum, Mobilität, Energie und Identifikation. Die Visionen sollten Impulse auslösen und zum Weiterdenken anregen, damit Engelberg seine Qualität nicht nur halten, sondern ausbauen könne, schreibt der Gemeinderat in seinem Papier. 

Aus dem Masterplan geht hervor, dass der Gemeinderat Engelberg die Achse Bahnhof bis Klosterparkplatz beleben und aufwerten möchte. Ein Wettbewerb, welcher schöner gestaltete Plätze und Strassen im Dorfkern zum Ziel hat, wird in Aussicht gestellt. Auch wirft der Gemeinderat die Frage auf, ob das Tourist Center am richtigen Ort steht. 

Eugenisee mit Eisskulptur?
Vorrangig angepackt werden soll die Gestaltung des Eugenisees. Am Eingang des Dorfes gelegen, stellt er die Visitenkarte Engelbergs dar. Ein Spiel von Wasser und Eis könnte ihn zu einem Wahrzeichen Engelbergs werden lassen, heisst es im Masterplan. Der Eugenisee soll zudem einen Rundweg und einen begehbaren Fischersteg erhalten. «Mit diesen Ideen», so Bächler, «müssen wir noch ans Elektrizitätswerk Luzern gelangen.»

Geri Wyss und Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.