Maya Büchi-Kaiser verzichtet auf Kandidatur als Obwaldner Regierungspräsidentin

Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser will sich auf ihre Aufgaben als Obwaldner Finanz- und Gesundheitsdirektorin konzentrieren – auch wegen der Coronakrise.

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Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser.

Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser.

Bild: Pius Amrein

(jus) Landstatthalter Maya Büchi-Kaiser (FDP) steht für das Amt der Regierungspräsidentin nicht zur Verfügung. Dies teilte sie dem Obwaldner Regierungsrat an seiner Sitzung am Dienstag mit. Praxisgemäss wird der amtierende Landstatthalter im Folgejahr zum Landammann vorgeschlagen, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden heisst. Büchi-Kaiser sagt denn auch:

«Mir ist bewusst, dass dieser Schritt ungewöhnlich ist.»

Fokus auf Aufgaben als Finanz- und Gesundheitsdirektorin

Büchi-Kaiser begründet ihren Entscheid mit den grossen finanziellen Herausforderungen des Kantons, die sich mit der Coronakrise und den damit einhergehenden tieferen Steuererträgen noch verstärken würden. Zudem gelte es im Gesundheitsbereich die langfristige Sicherstellung der Akutversorgung für die Obwaldnerinnen und Obwaldner sowie die Weiterentwicklung des Kantonsspitals Obwalden voranzutreiben. «Die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben hat für mich oberste Priorität und erfordert meine ungeteilte Aufmerksamkeit», wird die Finanz- und Gesundheitsdirektorin in der Mitteilung zitiert.

Büchi-Kaiser hat sich bezüglich ihres Entscheides mit der FDP-Fraktion abgesprochen. Der Regierungsrat versteht und unterstützt das Vorgehen seines Landstatthalters.