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Obwaldner Regierung will mehr Freiheit für Tombolas

Der Bund ist aus ihrer Sicht zu streng bei der Definition der maximal Summe aller Einsätze.
Ein Tombola-Betreiber schreit sich die Seele aus dem Leib. (Archivbild LZ)

Ein Tombola-Betreiber schreit sich die Seele aus dem Leib. (Archivbild LZ)

Tombolas hätten im Kanton eine langjährige Tradition. Die Regierung ist darum nicht damit einverstanden, dass der Bund die sogenannte Plansumme dafür (maximale Summe aller Einsätze) auf 25'000 Franken festlegen will. In seiner Vernehmlassung zum neuen Geldspielgesetz, das am 10. Juni vom Volk angenommen wurde, schreibt die Regierung, es habe diesbezüglich bisher «keine Vollzugsprobleme» gegeben. Diese Summe wäre «für die organisierenden Vereine eine unnötige Beschränkung». Sie sei darum auf 50'000 Franken anzuheben.

Ferner findet der Regierungsrat, ein Veranstalter von Pokerturnieren sollte unabhängig vom Durchführungsort, jedoch abhängig von der Turniergrösse, bei 12 Turnieren pro Jahr, Konzepte mit Massnahmen zum Spielerschutz vorlegen müssen. (pd/red)

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