Mehr Wintersportunfälle auf harten Pisten

Im Kantonsspital Obwalden haben im Jahr 2011 bislang mehr Wintersportunfälle behandelt werden müssen als in anderen Saisons. Zwei der Gründe: wenig und harter Schnee.

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In Obwalden gab es 2011 mehr Skiunfälle. Im Bild eine Rettungsübung auf Melchsee-Frutt. (Bild: Archiv Neue OZ)

In Obwalden gab es 2011 mehr Skiunfälle. Im Bild eine Rettungsübung auf Melchsee-Frutt. (Bild: Archiv Neue OZ)

Robert Einsle, Leiter des Notfalldienstes des Kantonsspitals Obwalden, führt die zunahme der Wintersportunfälle darauf zurück, dass auf den Pisten wenig und harter Schnee liegt. Aufgefallen ist Einsle, dass die Notfälle dieses Jahr durchgängig während der ganzen Woche anfallen. Sonst konzentrierten sie sich vor allem auf die Wochenenden. Zudem habe es viele Schlittelunfälle gegeben.

Die Art der Verletzungen sei in etwa dieselbe wie in den anderen Jahren, sagte Einsle weiter. Auch die Zahl derjenigen Verunfallten, die stationär behandelt werden müsse, habe nicht zugenommen. Die Mehrarbeit falle vor allem in der Notfallstation selbst an.

Keine Zunahme am Kantonsspital Luzern

Im Kantonsspital Luzern verzeichnete man indessen seit Dezember etwa gleichviel Ski-, Snowboard- und Schlittelunfälle wie üblich. Spezielle Aussagen über typische Carving- und Snowboard-Verletzungen respektive über harten Schnee könne man aus den vorliegenden Patientendaten nicht evaluieren, meint Spitalsprecher Lukas Zemp.

pd/zim