Mehrere Verkehrsunfälle und eine Fahrerflucht am Wochenende in Obwalden

Das anhaltend schöne Wochenende führte im Kanton Obwalden zu einem grossen Verkehrsaufkommen und damit zu verschiedenen Verkehrsunfällen. In einem Fall flüchtete ein alkoholisierter Fahrer vor einer Polizeikontrolle.

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Es kam zu hohen Sachschäden an involvierten Fahrzeugen.

Es kam zu hohen Sachschäden an involvierten Fahrzeugen.

Bild: Kapo Obwalden

(lil) Von Freitagmorgen bis Sonntagabend musste die Kantonspolizei Obwalden insgesamt elfmal wegen Verkehrsunfällen ausrücken, wie sie am Dienstag mitteilt. Mehrere Personen mussten mit der Ambulanz und in einem Fall mit der Rega ins Spital überführt werden. Teilweise sei grosser Sachschaden an Fahrzeugen entstanden, in einigen Fällen wurden diese abgeschleppt. Zudem sei es in der Folge der Unfälle im Kanton mehrfach zu Stau und Wartezeiten gekommen. Die Ursachen der Vorfälle sind Gegenstand von polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen.

Auf diesem Töff fährt niemand mehr weit.

Auf diesem Töff fährt niemand mehr weit.

Bild: Kapo Obwalden

In den frühen Morgenstunden des Sonntags versuchte sich ein Autofahrer auf der Panoramastrasse in Giswil einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Er setzte vor der Kontrollstelle in hohem Tempo zurück, wendete sein Fahrzeug und flüchtete in deutlich überhöhtem Tempo. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte das Fahrzeug schliesslich im Raum Kleinteil auf einem Holzplatz feststellen. Im Fahrzeug konnte nur noch der stark alkoholisierte Beifahrer angetroffen werden. Der 33-jährige Fahrzeuglenker konnte erst am Morgen an seinem Wohnort angehalten werden. Zwecks Überprüfung der Fahrfähigkeit wurde eine Blut- und Urinprobe abgenommen. Er muss mit entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Die heissen Sommertage führen laut Polizeiangaben einerseits zu einer hohen Verkehrsdichte im Freizeitverkehr, andererseits zu Müdigkeit und Flüssigkeitsverlust und schwächen dadurch die Konzentration. Darum sind genügend Ruhezeit und angepasstes Verhalten wichtig, auch was die Geschwindigkeitseinhaltung und den Abstand betrifft.