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MELCHSEE-FRUTT: Aufwendige Reparatur der Sesselbahn

Voraussichtlich auf das Wochenende hin wird die Cheselen-Sesselbahn wieder in Betrieb genommen.
Am 19. Februar mussten 56 Passagiere von der Sesselbahn Cheselen abgeseilt werden. (Bild: Christoph Riebli)

Am 19. Februar mussten 56 Passagiere von der Sesselbahn Cheselen abgeseilt werden. (Bild: Christoph Riebli)

«Genau lässt sich das noch nicht vorhersagen», erklärte Thomas Keiser von den Sportbahnen Melchsee-Frutt am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung. «Die Reparatur ist sehr aufwendig, und das beschädigte Getriebe ist derzeit bei unserem Lieferanten.» Wegen der komplexen Technik habe man die entsprechenden Teile bei den Frutt-Bahnen nicht einfach so an Lager.

Bei der neuen Gondelbahn können die Passagiere bei einem Ereignis über Lautsprecher informiert werden. «Das diskutieren wir jetzt auch für die Sesselbahnen», so Keiser. Fahrgäste hätten das Gefühl gehabt, es hätte zu lange gedauert, bis sie informiert worden seien.

Die reduzierte Transportkapazität habe sich bis jetzt erst am vergangenen schönen Freitag in etwas verlängerten Wartezeiten gezeigt.

Die technische Panne bei der Sesselbahn ereignete sich am vergangenen Donnerstagnachmittag. 56 Fahrgäste mussten von Spezialisten abgeseilt werden.

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Sitztag statt Skitag. Das galt am Donnerstagnachmittag auf dem Sessellift zwischen Stöckalp und Cheselen im Skigebiet Melchsee-Frutt für 56 Sportler. (Bild: Christoph Riebli)
Sie mussten bis zu 31/2 Stunden warten, bis sie von ihren Sesseln abgeseilt werden konnten. (Bild: Christoph Riebli)
Im Einsatz standen vier Retterteams, die aus je drei Personen bestanden. (Bild: Christoph Riebli)
Grund für den Stillstand des Sessellifts war laut dem technischen Leiter Beat von Deschwanden «mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Problem im Getriebe». (Bild: Christoph Riebli)
Die Bahn wird wohl für längere Zeit stillstehen, weil Ersatzteile fehlen. (Bild: Christoph Riebli)
Vom Boden aus wird die Rettungsaktion koordiniert. (Bild: Christoph Riebli)
Die meisten der auf den Sesseln festsitzenden Passagiere nahmen die Warterei mit Humor, so beispielsweise Romina Cancellara aus Sursee, die als letzte der betroffenen Passagiere abgeseilt wurde. (Bild: Christoph Riebli)
Erwartet hätten sie jedoch, dass sie bei der Talstation unten auf der Stöckalp von Bergbahn-Mitarbeitern in Empfang genommen würden. (Bild: Christoph Riebli)
So sagte beispielsweise Chuchai-André Gebert aus Birrwil am Hallwilersee gegenüber unserer Zeitung: «Es geht um die Geste. Eine Tageskarte müsste schon drinliegen.» (Bild: Christoph Riebli)
Auf Nachfrage erhielt er denn auch eine und zeigte sich zufrieden. (Bild: Christoph Riebli)
Gemäss Thomas Keiser von den Sportbahnen Melchsee-Frutt erhielten alle Betroffenen einen solchen Gutschein. (Bild: Christoph Riebli)
Bis die Gäste informiert wurden, dauerte es mehr als eine Stunde. (Bild: Christoph Riebli)
Die Rettungsaktion dauert insgesamt 3,5 Stunden. (Bild: Christoph Riebli)
13 Bilder

Rettungsaktion auf der Frutt

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