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MELCHSEE-FRUTT: Bartgeier Johannes zieht es in den Süden

Bartgeiermännchen Johannes hat es im kalten Dezember ins südliche Frankreich gezogen.
Bartgeier Johannes im Element. (Bild: Hansruedi Weyrich/PD)

Bartgeier Johannes im Element. (Bild: Hansruedi Weyrich/PD)

So weit südlich in die Alpen ist noch keines der auf der Frutt ausgewilderten Tiere geflogen, schreibt die Stiftung Pro Bartgeier auf ihrer Website. Johannes war Anfang Juni dieses Jahres der Natur übergeben worden, zusammen mit Weibchen BG960. Dieses wurde jedoch wenige Wochen später tot aufgefunden, Johannes blieb allein.

Die laut der Stiftung «beeindruckende Reise» des Jungvogels nahm ihren Lauf am 16. Oktober. Im Süden habe Johannes zwei grosse Schlaufen geflogen, die bis auf die Höhe von Nizza führten: Am 12. November flog er über die französische Provence, so auch über den Grand Canyon Europas, die mit bis 700 Metern Tiefe imposante Gorge du Verdon. Nur zwei Tage später folgte ein weiterer Südflug, dabei legte er in sieben Stunden 170 Kilometer zurück. Danach sei er in höhere Gebirge zurückgekehrt. «Wir sind bereits jetzt gespannt, wie die Reise von Johannes im neuen Jahr weitergeht», schreibt die Stiftung, die zudem den Dokumentarfilm von Jara Malevez über eine frühere Auswilderung auf der Frutt neu auf ihrer Website aufgeschaltet hat. (pd/red)

Film über die Auswilderung finden Sie hier .

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